Lokalsport: SVS peilt ersten Sieg des Jahres an

Lokalsport : SVS peilt ersten Sieg des Jahres an

Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck empfängt SuS Stadtlohn. Im Hinspiel gab es eine 1:2-Niederlage.

Der erste Punktgewinn im neuen Jahr ist perfekt, nun will der SV Schermbeck in der Fußball-Westfalenliga nachlegen. Wenn am Sonntag um 15 Uhr der SuS Stadtlohn am Waldsportplatz gastiert, geht es für Trainer Thomas Falkowski gleich um zweifache Wiedergutmachung. "Nach der 1:6-Niederlage vor 14 Tagen gegen den TuS Hiltrup wollen wir unseren Fans natürlich eine andere Vorstellung bieten. Das sind wir ihnen schuldig", sagt er.

Der andere Grund liegt schon etwas länger zurück, genauer gesagt schon fünf Monate. Am 24. September kassierten die Schermbecker in Stadtlohn eine 1:2-Niederlage. "Das wollen wir am Sonntag gerne geradebiegen", sagt der SVS-Coach.

Nach nur einem Zähler aus den ersten vier Partien im Jahr 2018 ist der SV Schermbeck auf Platz sieben abgerutscht. Der Abstand zum Tabellenzweiten Preußen Münster II - und somit zum Relegationsplatz um den Oberliga-Aufstieg - beträgt nun sieben Punkte. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang macht zehn Zähler aus. "Wichtig ist für uns nun vor allem, dass wir an die Leistungssteigerung im Spiel am vorigen Sonntag in Beckum anknüpfen und gegen Stadtlohn jetzt noch einmal eine Schippe drauflegen."

Der SuS, wie die Schermbecker lange Jahre in der Oberliga aktiv, bringt in Rob Reekers einen namhaften Trainer mit. Der Niederländer hat unter anderem für den VfL Bochum in der Bundesliga gekickt und seinen Sohn Bas im Winter zum SuS geholt. Rob Reekers löste in der Hinrunde in Stadtlohn übrigens Martin Stroetzel, den langjährigen Trainer des SV Schermbeck, ab, der überraschend das Handtuch geworfen hatte. "Auch wenn der SuS Stadtlohn vor der Rückserie einen personellen Umbruch hatte, ist das immer noch ein gutes Team", sagt Falkowski.

Einen Spieler der Gäste kennt Thomas Falkowski besonders gut: Sören Stauder. Mit dem Torhüter hat der SVS-Coach an seiner vorherigen Station beim SC Hassel nicht nur zusammengespielt, sondern ihn auch trainiert. "Sören ist einer der besten Keeper Liga", sagt Falkowski.

Evans Ankomah-Kissi ist der Pechvogel im Team des SVS. Der Verteidiger, gerade nach längerer Pause wegen eines Beckenschiefstands wieder im Training, hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Auch Kilian Niewerth (krank), Kevin Mule-Ewald (Kapselverletzung am Zeh) und Maik Habitz (Schambeinentzündung) fallen aus.

(hb)