SVS hofft auf nächsten Auswärtscoup

Fußball : SVS hofft auf nächsten Auswärtscoup

In der Fremde läuft es beim Oberligisten, der seine sieben Zähler allesamt auf des Gegners Platz holte. Am Sonntag sollen beim ASC 09 Dortmund weitere Punkte folgen. Allerdings plagen den Neuling Personalsorgen.

Die Fans des SV Schermbeck werden derzeit reich belohnt, wenn sie ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen begleiten. Im Gegensatz zu den drei Heimauftritten, die allesamt verloren gingen, ist der Fußball-Oberligist in der Fremde noch ungeschlagen. Und geht es nach Trainer Thomas Falkowski, so soll diese Serie auch nach dem Wochenende noch Bestand haben.

Sein Team tritt am Sonntag  um 15 Uhr beim ASC 09 Dortmund an und hofft dabei auf den nächsten Coup auf des Gegners Platz. „Nach der  äußerst ärgerlichen Heimniederlage gegen Westfalia Rhynern wollen wir auch dort einen guten Auswärtsauftritt hinlegen. mit einem dreifachen Punktgewinn könnten wir uns ein komfortables Polster zu den Abstiegsrängen schaffen”, so Falkowski.

Sollte sein Team an das überzeugende Gastspiel in Ahlen anknüpfen, als der SVS so gut wie nichts zuließ und hochverdient mit 3:1 als Sieger vom Platz ging, stehen die Chancen nicht schlecht. Der Kontrahent sollte jedoch nicht nur nach dem derzeitigen Tabellenplatz beurteilt werden. Die Dortmunder haben bislang – wie die Schermbecker – lediglich sieben Zähler auf dem Konto, spielten aber in der vergangenen Saison bis zum Schluss um den Regionalliga-Aufstieg mit. Allerdings haben zahlreiche Verletzungen und ein unerwarteter Trainerwechsel für ein wenig Unruhe rund um die Mannschaft gesorgt. „Beim ASC stehen jede Menge routinierte Spieler im Kader. Aber es könnte natürlich unser Vorteil sein, dass der Druck beim Gegner deutlich höher ist”, so Falkowski.

Mehr als dies und die Tatsache, dass es in dieser Spielzeit offenbar unglaublich schwer ist, gegen den SV Schermbeck Torchancen zu kreieren, gibt es dann aber nicht an guten Nachrichten. Personell muss der Schermbecker Coach wieder mal improvisieren, was sich zwangsläufig auch auf die Taktik von Falkowski auswirken wird. Denn neben den beiden Langzeitausfällen Benedikt Helling (Sprunggelenksverletzung) und Maik Habitz (Muskelfaserriss), stehen nun auch noch Kevin Rudolph (Sprunggelenksverletzung) und Aldin Hodzic, der zuletzt seine fünfte gelbe Karte kassierte, nicht zur Verfügung. Zudem ist der Einsatz von Nikolaj Zugcic wegen einer akuten Nackenverletzung fraglich.

Das hat gravierende Folgen nicht nur für die zuletzt funktionierende Defensive. Es ist auch gut möglich, dass Falkowski sein Team komplett umkrempeln muss, da in Dominik Milaszewski der mit vier Treffern erfolgreichste Torschütze in dieser Saison wieder ins Team zurückkehren kann. „Ich werde mir sicher etwas einfallen lassen müssen”, sagt der Schermbecker Coach, der aber keinesfalls ins Jammern verfällt. „Das ist nicht optimal, aber wir sind immer noch variabel genug und haben zuletzt gezeigt, dass wir mehr als nur mithalten können.“