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Fußball: SVS: Für Stroetzel zählt nur ein Sieg

Fußball : SVS: Für Stroetzel zählt nur ein Sieg

Der Trainer will auf Offensive setzen, auch wenn das Team weiter ohne gelernte Stürmer auskommen muss. "Wir werden von Beginn an die Initiative ergreifen", sagt Martin Stroetzel, Coach des SV Schermbeck, der in der Fußball-Oberliga Westfalen heute, 19.30 Uhr, gegen den 1. FC Gievenbeck sein erstes Heimspiel der Saison bestreitet.

Denn für den 46-jährigen Übungsleiter zählt gegen den Neuling nur ein Sieg, nachdem der SVS mit einer 0:3-Niederlage bei der SpVgg Erkenschwick in die Saison gestartet ist. "Wir müssen unbedingt drei Punkte holen", sagt Stroetzel. Schließlich will er mit seinem Team nicht von Beginn an tief im Tabellenkeller stecken.

Die Frage ist nur, wer heute in der Offensive versuchen soll, Torgefahr auszustrahlen. Die ist dem SV Schermbeck zum Auftakt in Erkenschwick vollkommen abgegangen. Die etatmäßigen Stürmer Nassirou Ouro-Akpo, Alexander Frost (beide verletzt) und Bulut Aksoy (gesperrt) werden noch einige Zeit zuschauen müssen. Ein Kandidat für den Angriff könnte Florian Gerding sein, der eigentlich auf der rechten Abwehrseite beheimatet ist. Er hat ab und an schon im Sturm ausgeholfen. Yves Lupitu, der auf fast allen Positionen eingesetzt werden kann, ist dagegen noch keine Alternative. Er hat nach einem Bänderriss weiter Trainingsrückstand. Außerdem drängt er sich nach Meinung des Trainers mit seinen Leistungen bei den Übungseinheiten auch nicht gerade für einen Einsatz von Beginn an auf.

Offen ließ Stroetzel gestern auch noch, wer im Tor des SVS stehen wird, nachdem Pascal Kurz, die eigentliche Nummer eins, wegen eines Achillessehnenrisses noch lange fehlen wird. In Erkenschwick erhielt Sven Schneider den Vorzug vor Hikmet Öztürk. "Doch ich werde die Torhüterfrage Woche für Woche nach den Trainingseindrücken neu entscheiden", sagt der Coach.

Der SVS hat die Partie auf heute vorverlegt, um einmal zu testen, ob er am Freitagabend mehr Zuschauer ins Stadion locken kann. Der Termin ist allerdings nicht gerade günstig gewählt. Schließlich wird parallel das Auftaktspiel der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen nicht nur im Bezahlsender Sky, sondern auch in der ARD übertragen.

(RP/rl)