Handball: SVS-Frauen verkaufen sich beim 16:20 achtbar

Handball: SVS-Frauen verkaufen sich beim 16:20 achtbar

Schermbeck/Wesel (me) Für den SV Schermbeck geht das Zittern um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Frauen nach dem 16:20 (8:10) beim TV Issum weiter. An einen Befreiungsschlag beim Tabellendritten war angesichts der großen Personalprobleme beim Team von Trainer Hans-Arnold Bisdorf aber auch nicht zu denken. Immerhin mussten die Gäste nicht weniger als sieben Spielerinnen ersetzen. "Dafür haben wir uns in der ersten Halbzeit sehr achtbar verkauft und waren mit dem Gegner auf Augenhöhe", sagte Bisdorf.

Die Entscheidung zu Gunsten des Gastgebers fiel zwischen der 35. und 50. Minute, als der SVS sieben Treffer in Folge kassierte, ohne auch nur ein einziges Mal selbst erfolgreich zu sein. "Da hat Issum unsere Abstimmungsprobleme, die wegen unserer Schwierigkeiten ja durchaus verständlich waren, eiskalt ausgenutzt", meinte Bisdorf.

SV Schermbeck: Alfers – J. Heidermann (3), Dahlhaus (3), Heuwing (2), Keller (1), Brühan (1), Felisiak, Becker, C. Heidermann (5), Franke (1).

Der HSG Wesel ist die Wiedergutmachung für die eher schwache Vorstellung am vergangenen Wochenende zumindest teilweise gelungen. Der Tabellenzweite bezwang den TSV Bocholt II mit 18:15 (6:8) und hatte den doppelten Punktgewinn einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zu verdanken. Es dauerte jedoch bis zur 45. Minute, ehe der Gastgeber erstmals in Führung gehen konnte.

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"Wir haben wieder viel zu viele Chancen vergeben. Das war beinahe schon fahrlässig", kritisierte HSG-Trainer Ralf Sobotta. Er musste allerdings auch den kurzfristigen Ausfall von Lisa Steinkamp (krank) sowie die Rote Karte von Lena Steinkamp (16.), die diese wegen groben Foulspiels erhielt, kompensieren.

HSG Wesel: Terfurth, Schmalfuß – Korczak (1), Schmitz (1), Lena Steinkamp, Barra (2), Jäger, Keyenborg, Asmuth, Badziong (2), Betcke (7/3), Haynitzsch (5).

(RP)