Lokalsport: SVS der große Gewinner des Spieltags

Lokalsport : SVS der große Gewinner des Spieltags

Handball: Während der Tabellenführer SV Schermbeck in der Frauen-Bezirksliga den VfL Merkur Kleve mit 26:23 bezwingt, endet das Duell der Verfolger zwischen der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg und BW Dingden mit 20:20.

Lars Lablack, Trainer des SV Schermbeck in der Handball-Bezirksliga der Frauen, hatte mit seinem Team die Pflicht erfüllt. Nach dem 26:23 (14:12)-Erfolg des Spitzenreiters SVS (24:2-Punkte) beim VfL Merkur Kleve und seinem Einsatz als Schiedsrichter bei zwei Nachwuchsspielen in der Mehrhooger Hogenbuschhalle verfolgte Lablack das Duell der Verfolger zwischen dem Dritten HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg (17:3-Zähler) und dem Zweiten BW Dingden (22:4). Mit dem 20:20 (9:9) der beiden großen Kontrahenten im Rennen um die Meisterschaft konnte der Coach sehr zufrieden sein. "Der SV Schermbeck war der große Gewinner des Spieltags", stellte auch Dingdens Trainer Ralf Sobotta nach der Partie fest.

Sobotta, der zum Saisonende aufhört, hatte "ein klasse Spiel von beiden Teams" gesehen. Auch das Ergebnis gehe in Ordnung, sagte er. Dabei hatte BW Dingden zwei Minuten vor Schluss noch mit 20:18 in Führung gelegen. "Wir waren nicht clever genug, den Vorsprung in Unterzahl über die Zeit zu bringen. Aber das ist schon in Ordnung so", sagte der Dingdener Trainer. Sollten zum Ende der Saison beide Teams punktgleich sein, dann hätte BWD nach dem 20:14-Erfolg im Hinspiel wegen des besseren direkten Vergleichs die Nase vorn.

Christoph Schnelting, Trainer der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg, konnte es gut verschmerzen, dass BWD auch für den dritten Minuspunkt seines Teams gesorgt hatte. "Für uns war es zum Ende hin ein gewonnener Zähler", sagte der Interimstrainer, der kürzlich Gunnar Menstell abgelöst hat. "Er hat das aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft. Deshalb springe ich bis zum Saisonende ein." Der 54-Jährige hatte das Team in der vergangenen Spielzeit schon gecoacht.

Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg musste das Top-Spiel gegen BW Dingden ersatzgeschwächt bestreiten. "Es war die erwartet kampfbetonte Partie mit Nervosität auf beiden Seiten", sagte Christoph Schnelting nach der Begegnung, in der die Führung immer wieder wechselte. In zwei Wochen tritt sein Team beim Spitzenreiter SV Schermbeck an und würde bei einem Sieg nach Minuspunkten besser als der SVS dastehen. "Wenn wir da gewinnen, haben wir es selbst in der Hand und dürften die Führung dann auch nicht mehr abgeben", so der Coach.

HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg: K. Bücker - L. Zey, A. Bücker (2), Schnelting (5), Nehling (6), Eimers (1), Praest (3), Bruckwilder (1), Gorges, Helling (2).

BW Dingden: Kamps, Klein-Hitpaß - Bußkamp, Loskamp (3/3), Lievers, Schülingkamp, Tenhagen, Koopmann, M. Hartmann, Dienberg, Geuting (8/1), Tewinkel, Kupfer (6), Grunden (3).

Mit dem 26:23 (14:12) beim VfL Merkur Kleve baute der SV Schermbeck seine Führung aus. Gegen den häufig in Unterzahl agierenden Gastgeber agierte der SVS teilweise ein wenig sorglos. "Das war wahrscheinlich eine Kopfsache", sagte Trainer Lars Lablack, der für die letzten drei Spiele eine Leistungssteigerung fordert.

SV Schermbeck: Latzel - Knopp (1), Kölking (2), Roring (1), Fröhlich (1), Prochnow (1), S. Heidermann, Dahlhaus (5), Schulte-Loh, Reuter (1), Grömping (9), C. Heidermann (2), Ebbing, Schulte-Bocholt (3).

(RP)
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