Lokalsport: SV Werth muss im Angriff weiter improvisieren

Lokalsport : SV Werth muss im Angriff weiter improvisieren

Hans-Georg Trinker neigt nicht zu Träumereien. Der erfahrene Coach des Fußball-B-Ligisten SV Werth schätzt die Lage meistens nüchtern ein. "Wir werden in der kommenden Saison kleinere Brötchen backen müssen", sagt er. Denn die Gruppe eins der Kreisliga B ist nach Ansicht des Übungsleiters sehr stark besetzt. "Es gibt in unserer Gruppe viele Anwärter auf den Aufstieg. Wir gehören nicht dazu. Ich sehe uns im Verfolgerfeld", sagt Trinker. Dies würde in jedem Fall einem Rückschritt bedeuten. Denn in der abgelaufenen Spielzeit belegten die Werther nach dem Abstieg aus der A-Liga den dritten Platz. "Insgesamt war das eine gute Saison", so der Coach.

Der SV Werth hat in Lars Hübers, der seine Laufbahn beendet hat, einen Routinier verloren. Auch Adnon Berdynay, der künftig für die DJK Wattenscheid aufläuft, war eine gestandene Persönlichkeit auf dem Feld. Obendrein kann Hans-Georg Trinker die komplette Hinserie nicht mit Christopher Refke planen. Der 29-Jährige ist wegen eines Studienprojekts in Ghana. Wann Dirk Schlüter (Innenbandriss) wieder mitwirken kann, ist auch noch nicht abzusehen.

Der Coach muss vor allem in der Offensive weiter improvisieren, weil kein gelernter Stürmer im Kader steht. "Wir versuchen, gute Lösungen zu finden", sagt Trinker. Jeron Storm und Hendrik Kluge, die zu ihrem Heimatverein zurückkehrten, sowie Lukas Terweide sind neu im Kader. Sie sind jeweils erst 18 Jahre alt. "Wir müssen diesen jungen Leuten auch die entsprechende Zeit geben", sagt Trinker.

(tt)
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