SV Schermbeck will Negativserie in der Fußball-Oberliga beenden.

Fußball : SVS will mit einem Sieg den Sprung ins Mittelfeld schaffen

Der Oberligist erwartet am morgigen Sonntag die TSG Sprockhövel.

Fußball-Oberligist SV Schermbeck steht am Sonntag  um 14.30 Uhr vor einem wegweisenden Spiel. Er empfängt den Tabellenzwölften TSG Sprockhövel und will mit einem Erfolg die Serie von drei sieglosen Spielen beenden. Genau genommen sind es sogar vier Begegnungen. Allerdings war das 2:6 beim Landesligisten Spvgg. Sterkrade-Nord lediglich ein Test, bei dem Akteure aus der zweiten Reihe, der zweiten Mannschaft sowie zwei A-Jugendliche Spielpraxis sammeln sollten. „Insofern will ich das nicht überbewerten. Das Ergebnis ist zwar nur zweitrangig, ärgert mich aber dennoch”, sagt Trainer Thomas Falkowski.

Vor allem, weil sich seiner Meinung nach kaum ein Spieler mit Nachdruck für einen Einsatz im Oberliga-Team empfahl. „Im Vergleich zum 4:4 in Brünninghausen wird es Veränderungen in der Startelf geben“, kündigt der Coach an. Er kann wieder auf Raphael Niehoff zurückgreifen, der im letzten Ligaspiel die Gelb-Rote Karte sah, dessen Sperre aber nach der Pause von mehr als zehn Tagen als abgesessen gilt. Auch sonst sieht es in personeller Hinsicht beim Aufsteiger bis auf den Ausfall von Marc Schröter (Grippe) recht gut aus. Michael Abelmann und Philipp Winkler setzten wegen einer Erkältung beim Training aus.

Insofern steht dem angestrebten Ziel eines Sieges lediglich noch der Gegner im Weg. Und der ist, laut Falkowski, nicht zu unterschätzen. In der Tabelle findet sich die TSG derzeit zwar hinter dem SV Schermbeck wieder, allerdings nur mit einem Zähler Abstand. Auch wenn die Gäste die bis dato schlechteste Auswärtsbilanz aller Oberligisten aufweisen, warnt Falkowski seine Schützlinge davor, den Gegner zu unterschätzen. „Das Leistungsvermögen dürfen wir auf keinen Fall am Tabellenstand messen.”

Dass die TSG Fußball spielen kann, hat sie unter anderem beim beeindruckenden 5:0-Heimsieg gegen den TuS Haltern bewiesen. „Das ist eine brutal spielstarke Mannschaft, die wir auf keinen Fall ins Rollen kommen lassen dürfen”, sagt Falkowski. Vielmehr geht es aus seiner Sicht darum, dem Gegner die eigene Spielphilosophie aufzudrücken. Auch, weil das Spiel zentralen Charakter hat. Gewinnt der SVS, gelingt der Sprung ins gesicherte Mittelfeld. Verliert er, droht die Abstiegszone. „Wir haben noch drei Spiele bis zur Winterpause. Und da wollen wir noch einige Punkte für den Klassenverbleib sammeln.”

(beck)