Lokalsport: SV Schermbeck verpasst einen deutlicheren Sieg

Lokalsport : SV Schermbeck verpasst einen deutlicheren Sieg

Westfalenligist gewinnt die Heimpartie gegen den BSV Roxel mit 3:1. Nach der Pause verwaltet er das Ergebnis nur noch.

Der SV Schermbeck hat ohne zu glänzen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Eine Woche nach der unerwarteten 1:2-Niederlage beim SuS Stadtlohn bezwang der Fußball-Westfalenligist vor heimischer Kulisse den BSV Roxel mit 3:1 (3:0) und hatte dabei erstaunlich wenig Widerstand zu brechen.

Der SVS bleibt nach dem gestrigen Erfolg in der Tabelle auf dem dritten Platz, konnte den Abstand zum Spitzenreiter SpVgg Vreden aber bis auf einen Punkt verkürzen. "Was heute zählt, ist der Erfolg", sagte Trainer Thomas Falkowski. "Aber mit der Art und Weise, gerade in der zweiten Halbzeit, bin ich nicht zufrieden."

Was den Coach trotz des Sieges ärgerte, war die legere Gangart seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel. Sie verwaltete bei klarer 3:0-Führung das Ergebnis lediglich, obwohl Falkowski in der Kabine gefordert hatte, zu agieren und konsequent auf das vierte Tor zu spielen. Schon im ersten Durchgang hatte der SVS die Räume, die der Gegner anbot, nur selten genutzt und so eine noch deutlichere Pausenführung verspielt. "Wir hätten heute einiges für unser Torverhältnis tun können", sagte Falkowski.

Die Schermbecker hatten richtig stark begonnen. Nach einer ersten Annäherung in Form eines fulminanten Volleyschusses von Dominik Milaszewski (5.) gelang schon nach acht Minuten das gegen tief stehende Roxeler so wichtige 1:0. Nach einem Freistoß aus halblinker Position stand Maik Habitz völlig frei vor dem gegnerischen Tor und hatte keine Mühe, per Kopfball zu treffen. Es folgten Großchancen im Fünf-Minuten-Takt, die gleich reihenweise vergeben wurden. Das Spiel lief nur in eine Richtung, aber der Westfalenligist ließ die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Erst nach einer präzisen Hereingabe von Marek Klimczok gelang Torjäger Dominik Milaszewski das 2:0 (36.). Neun Minuten später nutzte Milaszewski die Verwirrung in der Roxeler Hintermannschaft zum 3:0. Es waren seine Saisontore Nummer zehn und elf.

Das war es dann aus Schermbecker Sicht. Nach dem Seitenwechsel agierte das Falkowski-Team viel zu passiv und kassierte nach dem ersten gelungenen Spielzug der Gäste das Gegentor (57.). Der BSV aber war insgesamt zu schwach und nicht mehr in der Lage, den Sieg des SV Schermbeck zu gefährden.

SV Schermbeck: Carpentier - Helling, Mule-Ewald, Klimczok (71. Poch), Milaszewski, Titz, Grumann (67. Turgut), Habitz, K. Rudolph, P. Rudolph (85. Weber), Niewerth.

(beck)
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