Fußball SV Schermbeck verliert beim 0:1 die Punkte und Keeper Pascal Kurz

Schermbeck · Beim SV Schermbeck ist nach einem erfolgreichen Start ins Fußball-Jahr 2013 mittlerweile der Wurm drin. Der Oberligist blieb gestern im dritten Spiel hintereinander ohne Sieg. Er zeigte bei der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen die SpVgg Erkenschwick erneut eine enttäuschende Leistung. Zu allem Überfluss musste Keeper Pascal Kurz in der Nachspielzeit mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden.

 Nassirou Ouro-Akpo (links) vergab für den SVS zu Beginn der zweiten Halbzeit die beste Chance zum Ausgleich.

Nassirou Ouro-Akpo (links) vergab für den SVS zu Beginn der zweiten Halbzeit die beste Chance zum Ausgleich.

Foto: Bosmann

SVS-Trainer Holger Aden kochte nach dem Schlusspfiff vor Wut. "Wir haben wieder schlecht gespielt und zusätzlich noch unseren Torwart verloren. Mich wundert es jetzt langsam nicht mehr, dass der SV Schermbeck in der Hinrunde so wenig Punkte geholt hat. Bei manchen Spielern fehlt der Charakter, 90 Minuten lang, alles für den Erfolg zu geben", schimpfte Aden, der seinem Ärger bereits in der Halbzeit Luft gemacht hatte. "Nach dem Mist, den wir bis dahin verzapft hatten, fiel die Ansprache in der Kabine kurz und knapp aus", sagte Aden.

Der Gastgeber schaffte es gestern lange Zeit nicht, den bieder auftretenden Gegner aus Erkenschwick in Bedrängnis zu bringen. Für den SVS standen vor der Pause lediglich ein überhasteter Abschluss von Marek Klimczok (33.) und ein Kopfball von Nikolai Nehlson (40.) auf dem Chancenzettel. Stattdessen erwachte der Gast fünf Minuten vor der Halbzeit aus seiner lethargischen Spielweise. Zuerst lenkte SVS-Schlussmann Pascal Kurz (42.) einen wuchtigen Schuss über die Latte. Bei der anschließenden Ecke war er allerdings machtlos. Der Ball segelte durch den Strafraum, wurde einmal verlängert und der frei stehende Philipp Rosenkranz traf zum 1:0 für die SpVgg. Erkenschwick. Kurz darauf hätte der Gast sogar auf 2:0 erhöhen können (44., 45.).

Für den SVS vergab der eingewechselte Nassirou Ouro-Akpo unmittelbar nach Wiederbeginn die beste und einzige Chance zum Ausgleich. Er scheiterte aus kürzester Distanz am gegnerischen Keeper. "Von einem Stürmer darf ich erwarten, dass er aus dieser Position trifft. Wenn man diese Gelegenheiten auslässt, dann gewinnt man keine Partie mehr. Die Spieler müssen sich endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren", forderte Holger Aden nach dem Schlusspfiff.

SV Schermbeck: Kurz - Niewerth (46. Ouro-Akpo), Ankomah-Kissi, Asenso, Osma, Zaskoku, Turgut, Bastürk, Basol (65. Aripek), Klimczok (46. Gerding), Nehlson.

(stgi)
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