Lokalsport: SV Schermbeck schafft Sprung auf Relegationsplatz

Lokalsport : SV Schermbeck schafft Sprung auf Relegationsplatz

Fußball-Westfalenligist hat es nach dem 2:0 bei Preußen Münster II im Rennen um den Aufstieg jetzt selbst in der Hand.

Der SV Schermbeck hat es in der Fußball-Westfalenliga im Rennen um den Aufstieg jetzt selbst in der Hand. Die Mannschaft von Trainer Thomas Falkowski gewann am Sonntag bei Preußen Münster II mit 2:0 (0:0) und verdrängte den Gegner dadurch von Relegationsplatz zwei. Allerdings musste der SVS bis in die Schlussphase auf die Treffer warten. Umso glücklicher war der Coach nach dem Spiel, das wegen starken Regens mehrfach unterbrochen werden musste. "Unser Matchplan ist heute spät aufgegangen", sagte Falkowski. "Aber wir genießen es, dass das Momentum auf unserer Seite war."

Der SV Schermbeck tat sich auf dem Kunstrasenplatz neben dem Preußen-Stadion zunächst sehr schwer. Der Gastgeber war dominant und kam durch Luka Steinfeld (19., 28.) in der ersten Halbzeit zu zwei großen Chancen. Erst nach einer längeren Regenunterbrechung präsentierten sich die Schermbecker besser und hatten eine erste gefährliche Torannäherung durch Dominik Milaszewski (41.). "Die Unterbrechung nach 30 Minuten hat uns gutgetan", sagte der Trainer. "Ich habe das System umgestellt. Danach hatten wir den Gegner besser im Griff."

Nach der torlosen ersten Halbzeit entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Kevin Rudolph (46.) und dann zwei Mal Marc Schröter (68., 75.) ließen beste Chancen für den SV Schermbeck aus. In der Schlussphase der Partie erhöhte Thomas Falkowski das Risiko. Er beorderte Maik Habitz in die Sturmspitze - und wurde belohnt. Es dauerte allerdings bis zur 90. Minute, ehe sich der eingewechselte Dennis Grodzik auf der linken Angriffsseite durchsetzte, in die Mitte flankte, wo Dominik Milaszewski mit einem sehenswerten Seitfallzieher das umjubelte 1:0 erzielte. "Das war ein Traumtor. Entweder er trifft den Ball oder er geht ins Nirgendwo", sagte Thomas Falkowski.

Preußen Münster II warf anschließend noch einmal alles nach vorn. Selbst Stürmer Marc Schröter half in der Defensive aus. Er eroberte dort den Ball und passte zu Marek Klimczok, der wiederum Marc Schröter einsetzte, der alleine auf das gegnerische Tor zulief und in der vierten Minute der Nachspielzeit das 2:0 markierte. "Unsere volle Konzentration gilt nun den letzten beiden Begegnungen. Wir haben jetzt eine tolle Ausgangsposition, aber noch 180 schwere Minuten vor uns", sagte Thomas Falkowski. Sein Team hat jetzt einen Punkt Vorsprung vor Preußen Münster II und der SpVgg Vreden.

SV Schermbeck: Krückemeier - Helling (83. Habitz), Grumann, Hodzic, Zugcic, Niewerth (83. Grodzik), Poch, K. Rudolph (90. Hubert), Klimczok, Schröter, Milaszewski.

(beck)
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