Lokalsport: SV Schermbeck macht einen Schritt nach vorne

Lokalsport : SV Schermbeck macht einen Schritt nach vorne

Der Fußball-Westfalenligist stoppt mit dem 1:1 beim SC Roland Beckum seine Serie von drei Niederlagen in Folge.

Nach drei Niederlagen in Folge beim verkorksten Start in das Fußball-Jahr 2018 und sogar elf Gegentoren in den vergangenen beiden Partien hat der SV Schermbeck in der Westfalenliga wieder halbwegs die Kurve gekriegt. Der SVS erreichte gestern ein 1:1 (0:1) beim SC Roland Beckum 1912. "Das war ein Schritt nach vorne für uns", stellte Trainer Thomas Falkowski nach der Begegnung erleichtert fest.

Zumal auch Dominik Milaszewski seine Torflaute beendete. Der Torjäger brachte den Tabellensiebten in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Marek Klimczok hatte sich auf dem rechten Flügel durchgesetzt - die mustergültige Hereingabe des Polen musste Dominik Milaszewski nur noch einschieben. Es war sein 16. Saisontreffer. Zuvor hatte SVS-Keeper Tim Krückemeier eine gefährliche Situation durch Lars Schröder vereitelt. Kurz vor der Pause konnte der SV Schermbeck von Glück sprechen, als Schröder erneut eine gute Gelegenheit für den Gastgeber ausließ.

Der zweite Durchgang war gerade angepfiffen, da nutzte Schröder seine dritte gute Chance aber. Er markierte in der 46. Minute das 1:1. "Wir hätten dieser Situation besser verteidigen müssen", sagte Thomas Falkowski.

Das Spiel blieb eine offene Angelegenheit. Der SV Schermbeck erkämpfte sich zwar Feldvorteile, erarbeitete sich aber lange keine zwingenden Chancen. Kurz vor dem Schlusspfiff hätte aber noch das 2:1 für den SVS fallen können. Dominik Milaszewski vergab die Riesenchance, den ersten Sieg des Westfalenligisten im Jahr 2018 perfekt zu machen. Ein Kopfball des 32-jährigen Angreifers sprang von der Latte wieder zurück ins Feld. "Das passt zu unserer momentanen Situation. In der Hinrunde wäre der Ball bestimmt ins Tor gegangen", sagte Falkowski.

SV Schermbeck: Krückemeier - Helling, Zugcic, Schröter (68. Niewerth), K. Rudolph (85. Noetzel), P. Rudolph (75. Grumann), Klimczok, Poch, Hodzic, Titz, Milaszewski.

(hb)