Lokalsport: SV Schermbeck bleibt im Aufstiegsrennen

Lokalsport : SV Schermbeck bleibt im Aufstiegsrennen

Fußball: Der Westfalenligist festigt den dritten Tabellenplatz mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SuS Neuenkirchen. SVS-Trainer Thomas Falkowski freut sich vor allem über die Dominanz, die seine Mannschaft an den Tag legt.

Die Tür zur Relegation ist wieder geöffnet. Der Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck besiegte am Sonntag den SuS Neuenkirchen mit 3:1 (1:1), untermauerten den dritten Tabellenplatz und bleibt erster Verfolger der Reservemannschaft von Preußen Münster. Vor knapp 100 Besuchern zeigten die Rot-Weißen trotz eines frühen Rückstandes einen überzeugenden Auftritt und hätten bei konsequenter Chancenverwertung noch deutlicher gewinnen können. "Ich bin zufrieden und freue mich, dass mein Team derzeit konstant auf einem hohen Niveau spielt", sagte SVS-Trainer Thomas Falkowski. "Das war eine Demonstration von Dominanz."

Eine einzige Torchance ließen die Schermbecker über die gesamte Spielzeit zu. Doch die führte bereits nach sieben Minuten zur Gäste-Führung. Daniel Zwafing hatte sich rechts durchgesetzt, nach innen gepasst, wo Mirko Janning keine Probleme hatte, zu vollstrecken (7.). Der Gastgeber zeigte sich unbeeindruckt von diesem Fehlstart und drängte auf eine rasche Antwort. Die Chancen kamen fast zwangsläufig, doch Nikolaj Zugcic (10.), Dominik Milaszewski (12.) und Aldin Hodzic (15.) ließen bei ihren Abschlüssen die letzte Konsequenz vermissen.

Der Ausgleich fiel dann unter Mithilfe des Gegners. SuS-Abwehrchef Hans Dimitri Nguile Inenguini wollte zum Keeper zurückspielen, der bereits auf dem Weg aus seinem Kasten war. Der Ball kullerte zum 1:1 ins Tor (17.). Bis zur Halbzeitpause passierte nach dieser turbulenten Auftaktphase nur noch wenig. "Dass uns dieser frühe Rückstand nicht aus der Bahn geworfen hat, belegt, wie sehr sich mein Team gefestigt hat", so Falkowski.

Der Coach durfte sich nach dem Seitenwechsel über eine entschlossene Schermbecker Elf freuen, die Spiel und Gegner dominierte und erfolgreich zum Abschluss kam. Marc Schröter hatte sich rechts durchgesetzt, in Bedrängnis den Ball nach innen gespitzelt, wo Malte Grumann aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung traf (52.). Nur vier Minuten später traf erneut Grumann per Kopf zum 3:1 (56.) - diesmal nach herrlicher Vorarbeit von Marek Klimczok. Das Spiel war entschieden, der Gastgeber vergaß lediglich, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. "Wir sind derzeit topfit", sagte Falkowski mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in Gievenbeck und bei Preußen Münster II. "Das könnte noch ein ganz heißer Endspurt werden."

SV Schermbeck: Krückemeier - Grumann (59. K. Rudolph), Helling, Hodzic, Klimczok, Poch, Zugcic, Schröter, P. Rudolph (89. Mule-Ewald), Niewerth (85. Grodzik), Milaszewski.

(RP)
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