SV Brünen und VfR Mehrhoog im Abstiegskampf gefordert

Fußball : Abstiegskampf geht in die entscheidende Phase

In der Kreisliga A ist der SV Brünen gezwungen, gegen GW Vardingholt zu punkten. Der VfR Mehrhoog hat kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt. BW Wertherbruch kann ohne Druck gegen den Spitzenreiter antreten.

Der SV Brünen greift in der Fußball-Kreisliga A nach dem letzten Strohhalm. Bei einer Niederlage im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen GW Vardingholt droht wohl der Abstieg in die Kreisliga B. „Wenn wir nicht gewinnen, wird es ganz schwer“, sagt Trainer Aycin Özbek. Sein Team steht auf dem ersten Abstiegsplatz und hat sieben Zähler Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, den derzeit GW Lankern belegt. „Die Mannschaft, der ganze Verein und das Umfeld brauchen ein Erfolgserlebnis. Jedem muss klar sein, um was es geht“, sagt der SVB-Trainer.

Aus 13 Spielen in diesem Jahr haben die Brüner nur zwei Siege geholt. Ein Grund für die katastrophale Bilanz ist die schwache Abwehr. Das beste Beispiel für die Defensiv-Schwäche war das jüngste 4:6 bei der DJK Barlo. „Wenn wir so verteidigen, haben wir in der Liga keine Chance. Wir müssen unbedingt zusehen, dass wir als Mannschaft wieder kompakt stehen“, sagt Özbek. Er ist froh, dass in Jan Rother ein erfahrener Abwehrmann ins Aufgebot zurückkehrt. Auch Cantürk Mar und Antranik Kodak sind wieder dabei. Hinter dem Einsatz von Nils Hutmacher (Sprunggelenk) steht ein Fragezeichen. Tobias Bauer wird fehlen. „Ich glaube fest daran, dass wir die Klasse halten können.“

Beim VfR Mehrhoog ist die letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt erloschen. „Die Messe ist gelesen“, sagt Trainer Frank Terhorst, dessen Team bereits acht Punkte Rückstand ans rettende Ufer hat. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag, 15 Uhr, beim FC Olympia Bocholt lässt sich der Aufsteiger aber dennoch nicht hängen. „Wir wollen uns noch mit dem einen oder anderen Sieg aus der Liga verabschieden“, sagt Terhorst. Sein Team hatte sich in den jüngsten Partien immer teuer verkauft, aber nie belohnt. „Am Ende fehlt die Erfahrung und auch etwas Glück“, sagt der VfR-Trainer. In Bocholt nicht dabei sind die gesperrten Simon Bauhaus und Florian Hassel. Auch Frederik Sent fällt aus. Andy Hoffmann kehrt zurück.

BW Wertherbruch empfängt am Sonntag, 15 Uhr, den Spitzenreiter DJK TuS Stenern, der mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen könnte. BWW-Trainer Rene Olejniczak will den Favoriten gerne ärgern. „Für Stenern wird es nicht einfach. Dass diese Mannschaft aufsteigt, steht außer Frage. Aber das muss ja nicht schon an diesem Spieltag sein“, sagt er. Für die Blau-Weißen geht es um nicht mehr viel. Mit dem Abstiegskampf hat der Aufsteiger schon länger nichts mehr zu tun, nach oben geht in der Tabelle auch nicht mehr viel. „Dennoch lassen wir uns nicht hängen. Es macht ja auch Spaß, befreit aufspielen zu können“, sagt Olejniczak. Falco Lück (Sprunggelenk) und Nico Hochstral (beruflich verhindert) fehlen. Der Einsatz von Nico van Drünen (Knie) ist noch fraglich.

Für den SV Büderich wird die Luft in der Kreisliga A Moers immer dünner. Das rettende Ufer ist für den Vorletzten vor der Heimpartie am Sonntag, 15.30 Uhr, gegen den MSV Moers sieben Punkte entfernt. Jedoch berechtigt der drittletzte Platz, der momentan drei Zähler weg ist, zur Abstiegs-Relegation. „Das ist unser Ziel. Aber auch das wird eine große Herausforderung“, sagt Trainer Stefan Tebbe. Im Gegensatz zur vorigen Woche kehren jedoch einige Stammkräfte zurück. „Das ist extrem wichtig“, sagt der Büdericher Coach.

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