SV Bislich steht vor einer schweren Aufgabe

Fußball : SV Bislich steht vor einer schweren Aufgabe

Der A-Ligist muss gegen den Bezirksliga-Absteiger SV Haldern antreten. BW Wertherbruch und der VfR Mehrhoog tragen das Aufsteigerduell aus. Der SV Brünen muss sich mit Reservespielern verstärken.

Die Fußballer des A-Ligisten BW Wertherbruch freuen sich nach bislang mehr als zufriedenstellendem Saisonverlauf auf das Derby am Sonntag um 15 Uhr gegen den VfR Mehrhoog. Nach zwei Siegen in Serie strebt das Team von Trainer Rene Olejniczak den nächsten Erfolg an. Von einer Favoritenrolle gegen das Tabellenschlusslicht möchte der Coach allerdings nichts wissen. „Das ist das Duell der beiden Aufsteiger, insofern nehmen wir diese Favoritenrolle nicht an”, sagt er. „Auch wenn uns gegenwärtig 13 Punkte trennen, begegnen wir uns auf Augenhöhe.” In Sachen Personal sind seine Sorgen gewachsen. Neben den Langzeitverletzten Rouven Boland (Kreuzbandriss) und Thorsten Exo (Wadenbein-Anbruch) werden auch Mark van Drünen (Fußverletzung), Fabian Schweers (Oberschenkelprobleme), Dennis Faets (Bänderdehnung), und Yannik Weidemann (Knöchelverletzung) fehlen. „Unser Vorteil ist aber, dass der Druck auf Seiten des Gegners lastet”, sagt der Trainer.

Die Stimmungslage beim VfR Mehrhoog dürfte dagegen gedämpfter sein als beim Lokalrivalen. Nach der 0:1-Niederlage gegen den TuB Mussum am vergangenen Freitag wartet das Team von Trainer Frank Terhorst nun schon seit sieben Spielen auf den ersten Erfolg in dieser Saison. „Wir dürfen den Abstand zur Konkurrenz nicht zu groß werden lassen”, sagt der Coach. „Und brauchen endlich den ersten Sieg. Und das am besten schon am Wochenende.” Die personellen Sorgen indes sind nicht kleiner geworden. Sicher fehlen werden Niklas Steiert, Marijan Hauschild, Ralf Kerkmann (alle Urlaub) und Benedikt Kosel (privat verhindert). Fraglich sind die Einsätze von Frederik Sent und Miguel Sperling. Trotz des Punktgewinns bei Olympia Bocholt (3:3) bleiben die Zeiten beim SV Brünen – aufgrund der fünf Niederlagen in Serie zuvor – schwer. Der Grund ist einfach: Mehr als zehn Verletzte, dazu noch ein paar Urlauber, haben den Kader von Trainer Aycin Özbek mächtig ausgedünnt. Ein regulärer Trainingsbetrieb ist derzeit kaum möglich. Gegen die Zweitvertretung des 1. FC Bocholt wird die Aufgabe nicht leichter. Der Gegner hat zwar nur einen Zähler mehr, aber, so Özbek, „wenn wir nicht alles abrufen, werden wir schlecht aussehen”. Der Coach hat noch keine konkrete Vorstellung davon, mit welcher Elf er auflaufen wird. Sicher ist aber, dass Unterstützung aus der Zweitvertretung eingebunden werden muss.

Nach vier Spielen ohne Niederlage musste der SV Bislich am vergangenen Wochenende mal wieder eine Niederlage einstecken und verlor das Gastspiel beim SV Rees knapp mit 0:1. Das Team von Trainer Bernd Pagojus will schnell in die Erfolgsspur zurückfinden. Gegner am Sonntag ist der SV Haldern, der seinerseits aus den vergangenen vier Spielen gerade mal einen Punkt holen konnte. „Das wird eine richtig harte Aufgabe gegen den Bezirksliga-Absteiger”, so der Coach. „Das Team ist deutlich besser, als es die Tabelle aussagt.” Personell sind die Bislicher Probleme eher gering. Neben Jonas Rösner und Lukas Köhne, die beide urlaubsbedingt fehlen werden, ist der Einsatz von Nils Pagojus (Hüftprellung) fraglich.

GW Lankern empfängt am Sonntag Westfalia Anholt. Der Kontrahent ist nach durchwachsenem Saisonstart nun seit vier Spielen ungeschlagen, der Gastgeber kann immerhin auf einen 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende bei Borussia Bocholt verweisen. Diesen gilt es, mit einem weiteren Erfolg zu veredeln. „Das wird aber sehr schwer”, sagt Lankerns Coach Markus Rambach. „Gegen einen offensivstarken Gegner müssen wir hinten gut stehen und uns viel bewegen.” Neben Marko Lohkamp-Schmitz (Kreuzbandriss) und Cedric Hemsteg (Fußprellung) wird auch Tobias Dunker (Wadenzerrung) fehlen. Benedikt Klump ist nach seinem Bänderriss wieder im Kader.

In der A-Liga Moers tritt der SV Büderich am Sonntag um 15.30 Uhr gegen die Reserve des SV Sonsbeck an. Der Auftrag für die Spieler von Trainer Stefan Tebbe ist klar: Nach null Punkten und 0:9-Toren aus den vergangenen zwei Auftritten muss gegen den Tabellennachbarn vieles besser werden. Immerhin kehren gleich sechs Spieler in den Kader zurück, so dass trotz der Ausfälle von Daniel van Husen, Florian Fuhrmann (beide Urlaub) und Lukas Lenz (privat verhindert) Alternativen zur Verfügung stehen. „Ich gehe davon aus, dass wir aus den Ergebnissen unsere Lehren ziehen werden”, sagt Tebbe. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns deutlich besser präsentieren.”

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