Lokalsport: SV Bislich bekommt neue Anlage

Lokalsport : SV Bislich bekommt neue Anlage

Ausschuss gibt grünes Licht. Es fehlt aber noch die Zustimmung des Rates.

Der Schul- und Sportausschuss hat bei seiner letzten Sitzung im nicht-öffentlichen Teil die zwischen der Politik und dem Verein SV Bislich gefundene Lösung in Sachen Sportplatz - von der Verwaltung wurde dies zu einem Vertragswerk ausgearbeitet und zusammengefasst - abgesegnet.

Im nächsten Schritt müssen jetzt noch die Mitglieder des Rats der Stadt Wesel am 28. Juni ihr Okay geben und auch die vorgesehenen finanziellen Mittel in Höhe von rund 800.000 Euro wieder in den Haushalt einstellen. "Ich bin froh, dass nach langem Hin und Her eine einvernehmliche Lösung gefunden worden ist", sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest.

Zusammen mit seinem CDU-Kollegen Jürgen Linz hatte er das Projekt noch einmal in Angriff genommen, nachdem dies wegen einer gegenüber dem Verein vertraglich fixierten und später geplatzten Bürgschaft über 200.000 Euro praktisch schon zu den Akten gelegt worden war. Der SV Bislich hatte auch mit einer Klage gedroht, die damit natürlich vom Tisch ist. Eine Bank-Bürgschaft ist vom Klub nun ebenfalls zu hinterlegen, doch die beläuft sich nur auf 40.000 Euro.

Im Gegensatz zum ersten Vertrag tritt der SV Bislich jetzt in Vorleistung, was die "Muskelhypothek" anbelangt. Diese ist mit rund 200.000 Euro eingeplant und soll nun direkt nach der Errichtung des Lärmschutzwalls beim Bau des Umkleidegebäudes eingebracht werden. Die Umwandlung des Asche- in einen Kunstrasenplatz - im hinfälligen Vertrag als erste Baumaßnahme ausgewiesen - erfolgt erst zu dem Zeitpunkt, wenn der SV Bislich allen seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. Der Kunstrasen ist nun der letzte Punkt in dem gesamten Projekt Sportplatz.

"Jetzt ist alles in trockenen Tüchern", sagt Ludger Hovest. Auch Jürgen Linz zeigt sich erleichtert über das nahende Ende einer über lange Zeit scheinbar unendlichen Geschichte. "Ich bin froh, dass wir diese Kuh vom Eis haben", sagt der erleichterte CDU-Fraktionsvorsitzende.

(R.P.)
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