SuS Wesel-Nord: Herren 60 und Damen 40 schaffen Klassenerhalt

Tennis : Herren 60 und Damen 40 des SuS Wesel-Nord sind am Ziel

Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt in der Zweiten Tennis-Verbandsliga sicher. Die Herren 60 schaffen dies trotz einer 1:8-Niederlage gegen Meister Wuppertaler TC. Die Damen machen den Verbleib in der Klasse mit einem 7:2 gegen den TC Heisingen perfekt.

Die Herren 60 des SuS Wesel-Nord mussten sich in der Zweiten Tennis-Verbandsliga dem Meister Wuppertaler TC deutlich mit 1:8 geschlagen geben. Die Niederlage war aber zu verkraften, weil das Team als Tabellenfünfter den Klassenerhalt geschafft hat. Im kommenden Jahr will die Mannschaft in der Zweiten Verbandsliga bei den Herren 65 antreten. „Wuppertal war einfach besser“, sagte Mannschaftsführer Heinz Hüppe.

Dabei wäre der eine oder andere Punkt durchaus noch drin gewesen. Thomas Schlomberg (0:6, 7:6, 4:10), Heinz Hüppe (6:2, 3:6, 9:11) und Bernhard Fölting (4:6, 6:3, 7:10) unterlagen an den Positionen eins bis drei jeweils erst im Match-Tiebreak. Erwin Schüring (1:6, 0:6), Roland Radsak (1:6, 0:6) und Sadi Bahadir (0:6, 0:6) waren dagegen chancenlos. Die Doppel wurden beim Stand von 0:6 nicht mehr gespielt und mit 2:1 für Wuppertal gewertet.

Die Damen 40 des SuS haben den Klassenerhalt in der Zweiten Verbandsliga vorzeitig perfekt gemacht. Nach dem 7:2-Heimerfolg über den TC Heisingen, dem dritten Saisonsieg, kann der SuS vor dem letzten Spieltag nicht mehr absteigen. Der Gastgeber profitierte davon, dass Heisingen krankheitsbedingt nur mit fünf Spielerinnen antreten konnte. „Sonst wäre es sicher richtig eng geworden“, sagte Mannschaftsführerin Silja Grodon.

Brigitte Zorn kam so im Einzel kampflos zum Erfolg, auf dem Platz punkteten Sabine Reis (7:5, 6:0), Kerstin Weiß (6:3, 6:2) und Britta Günnemann (6:1, 6:4). Martina Vriesman (6:4, 6:7, 7:10) verlor das Spitzeneinzel ebenso knapp wie Silja Grodon (3:6, 6:2, 6:10) ihre Partie. Zu einem kampflosen Doppelsieg kamen noch die beiden gewonnenen Zähler der Paarungen Sabine Reiß/Kerstin Weiß (6:1, 7:6) und Britta Günnemann/Silja Grodon (6:3, 6:1) hinzu.

Die Damen 55 bekamen in der Bezirksliga krankheits- und verletzungsbedingt nicht genügend Spielerinnen zusammen und konnten deshalb beim Post-Sportverein II nicht antreten. Die Partie wird mit 0:9 gegen den SuS Nord gewertet. In den letzten beiden Begegnungen muss die Mannschaft nun noch mindestens einmal siegen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

(tik)
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