1. NRW
  2. Städte
  3. Wesel
  4. Sport

Lokalsport: SuS Wesel-Nord begrüßt neue Regelung

Lokalsport : SuS Wesel-Nord begrüßt neue Regelung

Tennis: Der Verein startet mit 18 Teams in die Sommersaison. Der SuS macht von einer neuen Regel Gebrauch, die es den Clubs ermöglicht, Spieler in zwei verschiedenen Altersklassen einzusetzen. Peter Ahrens ist so ein Kandidat.

Die allermeisten Tennis-Mannschaften starteten frühestens am kommenden Wochenende in die Sommersaison. Die Herren 40 des SuS Wesel-Nord haben ihr erstes Spiel jedoch schon hinter sich. Zum Auftakt untermauerte der Bezirksligist seine Ambitionen und gewann bei TuB Bocholt mit 7:2. Alle Einzel gingen dabei glatt an den Gast. Jörg Ahrens (6:3, 6:1), Frank Schulten (6:2, 6:0), Andreas Iland (6:3, 6:1), Frank Weiß (6:4, 6:0), Thomas Weber (6:3, 6:1) und Tilman Drath (6:1, 6:2) machten zügig alles klar.

In den anschließenden Doppeln ging es dann deutlich spannender zu. Ahrens/Schulten (5:7, 6:4, 6:10) und Iland/Weiß (6:3, 2:6, 3:10) verloren, Weber/Drath (2:6, 7:5, 10:8) holten den siebten Punkt.

Nun hat der SuS am Wochenende zwar spielfrei, aber Spitzenspieler Jörg Ahrens könnte trotzdem für seinen Verein eingreifen, denn er ist, was eine neue Regel erlaubt, auch bei den Herren der offenen Klasse an Position eins gemeldet. Auch diese Mannschaft hat sich vorgenommen, in einer gut besetzten Bezirksliga oben mitzumischen. Auch Routinier Ahrens soll dafür drei- bis viermal zum Schläger greifen.

"Wir haben von dieser neuen Regel als Verein regen Gebrauch gemacht. Für die Vereine ist das wirklich mal eine positive Veränderung", sagt SuS-Sportwart Artur Wilczek.

Auch bei den Damen der offenen Klasse, die ebenfalls in der Bezirksliga antreten, könnten nun spielstarke Frauen aus den höheren Altersklassen helfen. Hier sollen solche Einsätze aber eher die Ausnahme bleiben.

Auf das Team wartet eine sehr schwierige Saison. Mit Lisa van Bergen und Anna Wormann, die beide zum Nachbarn TC BW Flüren gewechselt sind, hat der SuS zwei schmerzhafte Abgänge zu verzeichnen. Ob der Rest der Mannschaft dauerhaft zur Verfügung steht, ist unklar. "Es sind viele Studentinnen dabei. Wir müssen mal schauen, aber der Klassenerhalt wird auf jeden Fall ein sehr schwieriges Unterfangen", sagt Sportwart Wilczek.

Die Damen 40 des Vereins dürften da in der Zweiten Verbandsliga einer geruhsameren Spielzeit entgegenblicken. Die Mannschaft um Martina Vriesmann und Svenja Hückelkempken scheint stark genug, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Die Meisterschaft sollte aber ebenso wenig in Frage kommen.

Ähnlich sieht es bei den Herren 60 aus, die ebenfalls in der Zweiten Verbandsliga antreten und dort sehr gute Karten auf den Klassenerhalt haben sollten.

Insgesamt schickt der SuS Wesel-Nord wieder 18 Mannschaften ins Rennen, sieben davon sind Jugendmannschaften, von denen wiederum zwei in der höchsten Klasse des Bezirks antreten: die erste Junioren-U 12-Mannschaft und die U 18-Junioren. Am meisten Teams stellt der Verein bei den Herren 40, nämlich drei. In der Altersklasse 30 hat der SuS weder bei Damen noch bei Herren eine Mannschaft gemeldet.

(RP)