Wassersport: Surfen: Müller verpasst auf Fuerteventura sein Ziel

Wassersport : Surfen: Müller verpasst auf Fuerteventura sein Ziel

Bereits zum zweiten Mal ging der 23-jährige Weseler Dennis Müller beim Windsurfing World Cup auf Fuerteventura in der Disziplin Slalom an den Start. Der Wettbewerb an der Playa Sotavento ist Teil der Professional Windsurfers Association (PWA) Tour, an deren Ende der Weltmeister gekürt wird. Fuerteventura gehörte mit seinen außergewöhnlichen Windbedingungen und dem kristallklaren Wasser bereits zum 27. Mal zur PWA Tour.

Müller, der in diesem Jahr zum ersten Mal die gesamte PWA Tour mitfährt, hatte sich ein ganz klares Ziel für den Contest gesetzt, bei dem er gegen 50 Fahrer der internationalen Windsurfelite antrat. Wie schon beim vorangegangenen Tourstopp in Italien, sollte es auch auf der sonnigen Kanareninsel unter die Top 30 gehen. Während der Blondschopf sich am ersten Wettkampftag mit Platz 25 eine ausgezeichnete Ausgangslage schuf, konnte er an den folgenden Renntagen nicht an seine gute Leistung anknüpfen.

Der 23-Jährige war zum zweiten Mal bei dem internationalen Wettbewerb auf der spanischen Ferieninsel dabei. Foto: Markus Adrian

Ein schwerer Sturz kostete den 23-Jährigen im zweiten Durchgang das bis dahin sicher scheinende Weiterkommen ins Viertelfinale. Nach dem Sturz fand er auch in den weiteren Rennen nicht mehr in den Wettkampf zurück. Seine Platzierung unter den besten 30 konnte er somit nicht halten. Am Ende musste er sich mit Rang 36 zufriedengeben. "Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht über den Verlauf des Wettbewerbes. Insgesamt kann ich mit meiner Platzierung aber noch zufrieden sein", sagte Dennis Müller nach Ende des letzten Renntages.

Den Sieg auf Fuerteventura trug Finian Maynard von den British Virgin Islands davon. Der Holländer Ben van der Steen, der nach Tag drei zunächst in Führung lag, belegte letztlich den zweiten Rang. Den dritten Platz konnte der Franzose Antoine Albeau für sich verbuchen.

(RP/ac)
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