Sturm "Eberhard" stoppt Hamminkelner SV und BW Dingden

Fußball : Partie des Hamminkelner SV abgebrochen, Spiel von BW Dingden abgesagt

Sturmtief „Eberhard“ macht eine Durchführung der Bezirksliga-Begegnungen unmöglich. Beim Hamminkelner SV war nach einer halben Stunde, bei BW Dingden schon nach dem Aufwärmen Schluss.

Sturm „Eberhard“, der am Sonntag über das Land fegte, stoppte die Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV und BW Dingden. Die Partie des Spitzenreiters BWD bei Meiderich 06/95 wurde nicht angepfiffen, nachdem sich beide Mannschaften schon aufgewärmt hatten. Das Heimspiel des Hamminkelner SV gegen Arminia Lirich wurde nach einer halben Stunde bei einer 1:0-Führung des HSV unterbrochen, weil heftige Windböen für irreguläre Verhältnisse sorgten. Schiedsrichter Julian Strunk wartete eine halbe Stunde ab, ob sich das Wetter bessern würde. Dann pfiff er die Partie endgültig ab.

Von Beginn an ließ der Wind einige Bälle unberechenbar fliegen, die Abstöße von Hamminkelns Torwart Sascha Tünte blieben meist nach etwa 30 Metern in der Luft stehen oder wurden gar ein paar Meter zurückgeweht. Ein Klärungsversuch der Gastgeber, der normalerweise im Seitenaus gelandet wäre, wurde zu einer Ecke für Lirich.

Zum Führungstreffer für den HSV reichte es dennoch. Raik Wittig war in der zehnten Minute mit einem Flugkopfball erfolgreich. Als sich beide Mannschaften an die schwierigen Bedingungen gewöhnt hatten, pfiff der Unparteiische zur Unterbrechung und trotz der angekündigten Wartezeit war eigentlich klar, dass die Partie zu Ende war. „Ich hätte das Spiel gar nicht erst angepfiffen. Aber aufgrund des Spielstands ist es ärgerlich, dass abgebrochen wurde. Wir haben es ordentlich gemacht“, sagte HSV-Trainer Michael Tyrann.

Die Auswärtsfahrt zur Spvgg. Meiderich 06/95 hätte sich BW Dingden sparen können. Der Unparteiische pfiff die Partie zwischen dem Spitzenreiter und dem Kellerkind aufgrund des starken Windes erst gar nicht an. Zum Unverständnis aller Beteiligten wartete der Schiedsrichter mit seiner Entscheidung jedoch bis ganz kurz vor dem Anpfiff. So liefen sich die beiden Teams noch vollständig warm. „Bereits da war der Wind schon so stark, dass man nicht spielen konnte. Das hätte man besser lösen können“, sagte BWD-Co-Trainer Leo Beckmann.

Nach kurzem Anschwitzen traten die Dingdener also wieder die Rückreise an. Der Co-Trainer des Tabellenführers war letztlich froh, dass nicht gespielt wurde. „Das wäre keine reguläre Fußballpartie geworden. Und das wäre für uns nicht unbedingt von Vorteil gewesen“, so Beckmann, dessen Team den Sieg in Duisburg fest eingeplant hatte. Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

(pst/fp)
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