Sieg und Niederlage bei ersten Testspielen des PSV Wesel.

Fußball : PSV Wesel mit Licht und Schatten

Der Fußball-Landesligist absolviert erste Testpartien. Gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter gibt es einen 4:2-Sieg. Dem Bezirksligisten SV Sonsbeck II unterliegt das Team mit 2:4.

Nach nur vier Trainingseinheiten standen für den Fußball-Landesligisten PSV Wesel direkt zwei Testspiele auf dem Programm. Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden kam die Mannschaft von Trainer Björn Assfelder zunächst zu einem 4:2 (3:2)-Sieg gegen den Landesligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, unterlag dann aber am gestrigen Sonntag dem Bezirksliga-Aufsteiger SV Sonsbeck II mit 2:4 (2:2). „Es ist normal, dass es ein Auf und Ab gibt in der Vorbereitung“, sagte der Coach.

Gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter war der PSV bereits nach fünf Minuten in Rückstand geraten. „Wir sind etwas schwierig in das Spiel reingekommen“, so Assfelder.  Doch nicht einmal 15. Minuten nach dem 0:1 lag sein Team durch Treffer von Linus Dersch (12.) und Alpay Erdem (18., Foulelfmeter) mit 2:1 vorne. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und uns viele Chancen erarbeitet“, sagte Assfelder.

Bereits vor der Pause musste der PSV-Trainer Nico Giese vom Feld nehmen, der einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hatte. „Das sollte bei ihm aber spätestens übermorgen auskuriert sein“, so der 36-Jährige. Eray Tuncel (43.) und der zweite Gäste-Treffer (45.) beendeten eine recht torreiche erste Halbzeit. Nach dem Wechsel kam nur noch das Tor zum 4:2-Endstand durch Sebastian Eisenstein (74.) hinzu. „Für das erste Spiel bin ich ganz zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte Björn Assfelder.

Weniger einverstanden war der Übungsleiter mit dem Auftritt des Landesligisten gegen den SV Sonsbeck II. „Natürlich war die Spritzigkeit nicht so vorhanden, aber ich hatte von dem Spiel schon mehr erwartet“, so Assfelder. Die Begegnung war geprägt von zahlreichen Fehlern. Den 0:2-Rückstand durch Gegentore in der sechsten und 28. Minute glich Sebastian Eisenstein (34., 45.) aus. In der Schlussphase schlugen die Sonsbecker noch zweimal zu. „Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit darauf, die Automatismen zu festigen und die Neuen zu integrieren“, sagte Assfelder.

(R.P.)
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