Schach: Schach: Harff hat die Nase vorne

Schach : Schach: Harff hat die Nase vorne

Meister siegt im spannenden Finale. WSV-Akteure spielen am Ende remis.

Die NRW-Einzelmeisterschaft im Schach, die diesmal vom Schachverein Wesel organisiert wurde, ging am Freitag mit einem spannenden Finale zu Ende. Den Sieg sicherte sich schließlich Marcel Harff (Hochneukirch), der in der abschließenden siebten Runde in seiner Partie gegen Jürgen Messarius (Iserlohn) die Oberhand behielt.

Messarius hatte zuvor alles auf eine Karte gesetzt und ein frühzeitiges Remisangebot seines Kontrahenten abgelehnt. Dieser Schuss ging aber nach hinten los. Messarius verlor nicht nur das Match, sondern auch sein Ticket für die Deutsche Meisterschaft, für die sich die beiden Erstplatzierten der NRW-Titelkämpfe qualifizierten. Es ging letztlich an Thomas Thiel (Wattenscheid), der die Gunst der Stunde nutzte und durch seinen Erfolg im letzten Duell gegen den an Nummer eins gesetzten Thomas Molinaroli (Münster) noch den Sprung auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung schaffte. Der dritte Rang ging an Dominik Plaßmann (Gütersloh), der zum Abschluss gegen Oliver Albrecht (Bonn) nicht über ein Remis hinauskam.

Aus lokalpatriotischer Sicht kam es in der letzten Runde zu einem äußerst interessanten Duell. Denn die beiden Weseler Oskar Braun und Mirko Kupinkski trafen direkt aufeinander. Einen Sieger gab es aber nicht. Beide trennten sich nach 20 Zügen freundschaftlich remis. In der Endabrechnung belegten Mirko Kupinksi und Oskar Braun mit jeweils 2,5 Punkten den 13. beziehungsweise 14. Platz von insgesamt 16 Teilnehmern. "Das ist keine Sensation. Aber dennoch ein Erfolg", meinte Matthias Trost, Pressewart des Weseler Schachvereins. Der Ausrichter zog nach der Siegerehrung, die Johannes Baier vom Präsidium des Schachbunds NRW vornahm, ein positives Fazit. "Die Organisation der Veranstaltung war ein voller Erfolg", sagte Trost.

(db)
Mehr von RP ONLINE