Leichtathletik: Samba-Klänge an der Strecke

Leichtathletik : Samba-Klänge an der Strecke

Der Hamminkelner SV will beim Citylauf am 30. August eine noch bessere Stimmung bei den Rennen durch den Ortskern haben. Die Band "La Banda Furiosa" und die neue Cheerleader-Gruppe des Vereins sollen dafür sorgen.

Die Premiere war ein voller Erfolg. Der Hamminkelner SV wurde für die Entscheidung, aus seinem Volks- einen Citylauf mit Start und Ziel am Rathaus-Vorplatz und Strecken durch den Ortskern zu machen, mit einem Rekordfeld von 1369 Teilnehmern belohnt. Doch für das Organisations-Team um Leichtathletik-Abteilungsleiter Thomas Wingerath ist dies kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen und die Veranstaltung weiter so laufen zu lassen. "Wir werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen", sagt Wingerath. Schließlich sind gute Ideen gefragt, wenn man die Sportler bei Laune halten will und auf dem immer größer werdenden Markt der Lauf-Veranstaltungen eine Rolle spielen möchte.

"Für den Anfang hat im vergangenen Jahr alles bestens geklappt. Doch es gibt einige Kleinigkeiten, die wir dieses Mal besser machen wollen", meint Wingerath vor dem zweiten Citylauf, den der Hamminkelner SV am Sonntag, 30. August, erneut mit Unterstützung der Rheinischen Post ausrichtet. Das Hauptaugenmerk legt der HSV darauf, für eine gute Stimmung an der Strecke zu sorgen, wo es mitunter im letzten Jahr recht ruhig war.

Personalisierte Startnummern

Jetzt sollen Samba-Rhythmen der Bocholter Band "La Banda Furiosa" dafür sorgen, dass im Ortskern ein Flair wie bei den großen Marathon-Rennen herrscht. Die Gruppe hat Erfahrung darin, das Publikum zu animieren, die Sportler anzufeuern. Die Band war schon bei den großen Stadt-Marathonläufen in Berlin und Düsseldorf dabei. Im Zielbereich soll die neu gegründete Cheerleader-Gruppe des HSV die Stimmung anheizen. Zudem erhält jeder Teilnehmer erstmals eine personalisierte Startnummer, auf der auch sein Vornahme aufgedruckt ist. "So können die Zuschauer die Läufer mit ihrem Namen anfeuern", sagt Wingerath.

Weitere Änderung: Der Hamminkelner SV wird den Zielkanal am Rathaus-Vorplatz verlegen. "Denn dort gab's einen Engpass. Das können wir uns bei einem so großen Teilnehmerfeld nicht erlauben", meint der Abteilungsleiter, der damit rechnet, dass sich das Meldeergebnis in ähnlichen Dimensionen wie 2008 bewegt.

Schon fast 400 Meldungen

Immerhin haben bislang schon annähernd 400 Sportler für den Lauf, der unter dem Motto "Run in the City II" steht, gemeldet. "Das ist zu diesem Zeitpunkt ein sehr gutes Ergebnis", stellt Wingerath zufrieden fest. Alleine 224 Meldungen gibt's schon für das Hauptrennen über 10 000 Meter, bei dem die Entscheidung fällt, wer die Laufserie um den Lippe-Issel-Cup gewinnt. Chancen auf den Gesamtsieg rechnet sich auch noch Max Feiler vom Hamminkelner SV aus.

Der Weseler, der im Mai überraschend den Flürener Halbmarathon gewann, will beim Citylauf dafür sorgen, dass zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Starter des Ausrichters als Erster ins Ziel kommt. Wingerath wäre es recht. Denn das wäre neben Samba-Rhythmen und Cheerleadern ein optimaler Stimmungsmacher an der Strecke.

(RP)
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