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Leichtathletik: Samba in der City

Leichtathletik : Samba in der City

Der Hamminkelner SV will am Sonntag bei seinem Citylauf mit der Band "La Banda Furiosa" und der eigenen Cheerleader-Gruppe für eine noch bessere Stimmung an der Strecke sorgen. 1023 Meldungen liegen bereits vor.

Thomas Wingerath kehrte am Sonntagabend begeistert von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin zurück. Der Leichtathletik-Abteilungsleiter des Hamminkelner SV war nicht nur fasziniert von der Atmosphäre im Olympiastadion. Ebenso angetan war er von der Stimmung, die bei den Marathon-Entscheidungen an der Strecke in der Berliner City herrschte. "So etwas müsste eigentlich auch in Hamminkeln möglich sein", sagt Wingerath.

Der Organisator des Citylaufs, den der Hamminkelner SV am Sonntag ab 9 Uhr mit Unterstützung der Rheinischen Post ausrichtet, war zwar durchaus zufrieden mit der gelungenen Premiere vor einem Jahr, als die Strecke bei der Veranstaltung erstmals durch den Ortskern mit Start und Ziel am Rathaus führte. Doch Wingerath ist es nicht entgangen, dass es auf der Runde durch die City in der einen oder anderen Ecke doch noch etwas ruhig war und die Läufer fast unter sich waren. Deshalb legt der HSV diesmal sein Augenmerk darauf, für eine noch bessere Stimmung zu sorgen. Samba-Rhythmen der Bocholter Band "La Banda Furiosa" sollen das Publikum auf der Strecke animieren, die Läufer anzufeuern. Im Zielbereich übernimmt die neue Cheerleader-Gruppe des HSV diese Aufgabe.

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Meldestelle öffnet schon Samstag

Dies sind nicht die einzigen Neuerungen, die sich der Hamminkelner SV hat einfallen lassen, um die Sportler bei Laune zu halten. Erstmals erhalten die Teilnehmer, die bis morgen ihre Meldung abgeben, personifizierte Startnummern, auf der ihr Vorname aufgedruckt ist. "So können die Zuschauer die Läufer mit ihren Namen anfeuern", sagt Wingerath. Außerdem können sich die Sportler fast direkt nach dem Zieleinlauf schon ihre Urkunden ausdrucken lassen. Und es besteht erstmals die Möglichkeit, die Startunterlagen schon am Samstag abzuholen. Die Meldestelle im Rathaus ist von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Der Hamminkelner SV hofft, dass der Andrang dann am Sonntag nicht mehr so groß ist. Bis gestern gingen bereits 1023 Meldungen ein. Wingerath macht sich deshalb Hoffnungen, dass der 2008 aufgestellte Rekord von 1339 Teilnehmern geknackt werden kann.

Erster HSV-Sieg seit 1996?

Der Ausrichter hofft zudem, dass er erstmals seit 1996, als Jürgen Hesselmann erfolgreich war, den Sieger im Hauptlauf über 10 000 Meter (Start: 11 Uhr) stellt. Maximilian Feiler, der im Mai überraschend beim Halbmarathon von GW Flüren triumphierte, rechnet sich Chancen aus, das Rennen zu gewinnen, das die letzte Station des Lippe-Issel-Cups ist. "Er hat sich speziell auf unsere Veranstaltung vorbereitet und ist sehr gut in Form", sagt Thomas Wingerath.

(RP)