RV Obrighoven überzeugt beim eigenen Turnier nicht nur als Gastgeber.

Reiten : RVO-Reiter glänzen beim eigenen Turnier

Nicht nur die sportlichen Leistungen der Vereinsmitglieder sorgten beim RV St. Hubertus Obrighoven dafür, dass er mit dem Verlauf seines traditionellen Mai-Turniers vollauf zufrieden war. Rund 50 Helfer waren im Einsatz.

Beim eigenen Turnier zu starten, das ist immer etwas Besonderes. Auch für Anke Engelmann. Umso mehr freute sich die 28-jährige Reiterin des RV St. Hubertus Obrighoven, dass sie beim Mai-Turnier des Vereins im Sattel ihres Pferdes Emma Lee in der Dressurprüfung Klasse L** den vierten Platz belegt hatte.

Der Sport stand für Engelmann aber nicht ausschließlich im Mittelpunkt. „Ich habe heute noch vor der Prüfung Obst für die Teilnehmer geschnitten. Beim eigenen Turnier reitet man halt nicht nur, sondern ist auch mit dem Drumherum beschäftigt“, sagte Engelmann, die mit Emma Lee als Dritte in der Dressurreitprüfung L* sogar an der Siegerehrung teilnehmen dufte.

Mit den Leistungen der eigenen Pferdesportler war RVO-Vorsitzender Hans-Peter Abeck mehr als zufrieden. „Vor allem auf meine Tochter Clara Sophie war ich stolz. Da kommt man als Vater nicht drum herum“, sagte er. Clara Sophie Abeck gewann mit Fritz Kola gleich drei Prüfungen – eine Dressurprüfung L* sowie zwei Springprüfungen L. „Als Verantwortlicher freut man sich immer besonders, wenn Vereinsmitglieder zu überzeugen wissen“, so Abeck.

Aber auch die Besucherzahlen stimmten für den Veranstalter: „Ich muss wirklich sagen, dass hier gerade am 1. Mai ordentlich was los war. Und auch die beiden Tage am Wochenende konnten sich sehen lassen“, sagte Abeck. Mit 1338 Nennungen verzeichnete RV St. Hubertus Obrighoven eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr. „Wir haben mit dem neuen Springplatz und der Halle insgesamt vier Plätze, auf denen Prüfungen abgenommen wurden“, so Abeck. Das früher hauptsächlich als klassische Pony-Veranstaltung bekannte Turnier hat sich längst auch als Event für Großpferde etabliert, die vor allem am Wochenende in die Dressur- und Springwettbewerbe gingen.

Über die drei Turniertage verteilt wurden insgesamt 38 Prüfungen angeboten. „Wir haben uns immer weiter entwickelt und wollten auch für die Jugend viele Prüfungen anbieten. Den starken Zuwachs der Meldezahlen mache ich auch an unserem neuen Springplatz fest. Reiter und Pferd lernen auch gerne mal etwas Neues kennen“, sagte Abeck. Etwa 50 Vereinsmitglieder sorgten für den reibungslosen Ablauf.

„Wir haben das über Schichtdienst geregelt, so dass nicht jeder die vollen drei Tage hier sein musste“, sagte Abeck. Auch in diesem Jahr gelang dem RVO damit wieder ein gelungenes Turnier.

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