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Reitsport: Reitverein Kattenhorst hat alles richtig gemacht

Reitsport : Reitverein Kattenhorst hat alles richtig gemacht

Lagebesprechung am Getränkestand: Michael Kroll und Philip Kohls stehen am Tresen gelehnt, schnaufen durch und ziehen ein Zwischenfazit. "Unsere Veränderungen wurden sehr gut angenommen", sagt Kroll, Vorsitzender des RV Kattenhorst. Geschäftsführer Kohls nickt zustimmend: "Dieser Erfolg motiviert uns." Dass die beiden Herren das Treiben auf dem Gestüt der Familie Storm gestern derart zufrieden verfolgen würden, damit war im Herbst des vergangenen Jahres noch nicht zu rechnen gewesen. Denn dem Sommerturnier des Reitvereins drohte nach nur rund 800 Nennungen in 2013 eine Abstufung.

"Wir haben diskutiert, ob wir lieber ein WBO-Turnier ausrichten sollten", erinnert sich Kroll. Doch nach vielen Gesprächen entschieden sich die Verantwortlichen gegen eine Breitensportveranstaltung und für eine leistungsorientierte Zukunft. Sie schrieben ihre Ausschreibung um, machten das Programm für auswärtige Reiter attraktiver und durften sich nun über 1240 Nennungen freuen.

Der RV Kattenhorst ist mit rund 70 Mitgliedern ein kleiner Verein. Deswegen helfen die eigenen Reiter selbstverständlich zwischen ihren Einsätzen auf den Pferderücken mit. Ein Dressur-Trio schafft den Spagat zwischen Sport und Arbeit besonders erfolgreich. Carina Artz gewann am Wochenende mit Liwanu in A**- und A*-Prüfungen jeweils silberne Schleifen. Michaela Pieper und Loreley wurden in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A ebenfalls Zweite, und Carolin Gertzen platzierte sich mit Safiro auf Platz drei im Dressurreiterwettbewerb Hufschlagfiguren. Diese Erfolge beruhen auch auf den Reitstunden, die beim RV Kattenhorst durch die Einnahmen beim Sommerturnier angeboten werden.

(nip)