Reiten: Vanessa Borgmann aus Wesel überzeugt im Großen Preis

Reiten : Vanessa Borgmann im Großen Preis ohne Fehler

Die Reiterin des RV Brünen erreicht bei einem stark besetzten Turnier in den Niederlanden mit Caspar den siebten Rang. Im Stechen bleibt sie wie sechs weitere Reiter ohne Abwurf.

Vanessa Borgmann legte einen gelungenen Start in die Hallensaison hin. Die Springreiterin aus Wesel, die für den RV Jagdfalke Brünen startet, war zum Auftakt ins niederländische Pferdesportzentrum de Peelbergen gereist, um sich mit den Pferden Caspar und Candy-Crush beim CSI**-Turnier mit hochkarätiger Konkurrenz zu messen. Im international besetzten Feld belegte die 26-Jährige mit dem Wallach Caspar beim Großen Preis, einem Springen mit Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,50 Meter, den siebten Rang. Borgmann und Caspar blieben im Normalumlauf und im Stechen fehlerfrei.

Mit mehr als 90 Teilnehmern gingen die beiden Qualifikationen für den Großen Preis über die Bühne, die besten 60 sicherten sich das Ticket für das Finale. Dazu zählte auch Vanessa Borgmann, die in beiden Prüfungen jeweils einen Abwurf hatte. Dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten Christian Ahlmann gelang die Qualifikation beispielsweise nicht. In der ersten Finalrunde kam die Amazone mit dem zwölfjährigen Wallach fehlerfrei ins Ziel – wie auch 14 weitere Starter. Im Stechen gelang dies nur noch sieben Reitern, Borgmann wies von ihnen die schlechteste Zeit auf.

Mit Candy-Crush lieferte Vanessa Borgmann vier fehlerfreie Runden ab und belegte im Finale der CSI*-Prüfung Rang sechs. Der Achtjährige ist selbst gezogen, war zuvor unter dem Sattel des Brüner Clubkollegen Frank Brücker. Borgmann reitet Candy-Crush seit sechs Wochen. Vom 15. bis 18. November ist er neben Caspar und C’est Bon wieder beim Turnier in de Peelbergen dabei. Danach folgt noch ein Start in Wickrath (7. bis 9. Dezember), ehe Gahlen 2019 (4. bis 6. Januar) auf dem Programm steht.

Mit der abgeschlossenen Freiluft-Saison zeigt sich Vanessa Borgmann zufrieden. „Ich war nicht so viel unterwegs, aber bei den Ergebnissen kann ich mich nicht beschweren“, sagt die 26-Jährige.

(R.P.)