Lokalsport: Rebels verpassen bei der DM die Zwischenrunde

Lokalsport : Rebels verpassen bei der DM die Zwischenrunde

Tanzen: Die Formation zeigt bei den Titelkämpfen nicht ihre beste Leistung und muss sich mit Rang neun begnügen.

Die Dancing Rebels des Tanz-Clubs Grün-Weiß Schermbeck haben bei der Deutschen Meisterschaft im Jazz- und Modern Dance in der Ludwigsburger Rundsporthalle die Zwischenrunde nur knapp verpasst. Die Formation musste sich am Ende im Vergleich mit der nationalen Elite mit dem geteilten neunten Platz begnügen. Trainer Sebastian Spahn war nicht ganz zufrieden. "Im Laufe der Saison konnten sich die Tänzerinnen immer mehr steigern. Die Leistung der Formation in der Vorrunde entsprach aber leider nicht der auf den Turnieren davor. Sie war nicht so auf den Punkt", sagte Spahn. Das war allerdings zu verkraften, weil die Rebels ihr großes Ziel für die Saison erreicht haben. Sie sicherten sich den Klassenerhalt in der Ersten Bundesliga. Dort hatte die Mannschaft den sechsten Rang erreicht.

Vor vollen Rängen präsentierten die Schermbeckerinnen Linda Deppe, Anna Dmitrieva, Franziska Gutknecht, Lisa Hatkemper, Mascha Hatkevitch, Valeria Hatkevitch, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Luzie Liesenklas, Carolin Potthast, Laura Rademacher und Nele Saathoff ihre Choreographie "Stabat Mater" in der Vorrunde. Für das Weiterkommen reichte der Auftritt aber nicht. Deutscher Meister wurde die Gruppe Autres choses aus Saarlouis vor Arabesque aus Wuppertal und dem Hamburger Team La Nouvelle Expérience.

In der Bundesliga-Saison 2018 wird die Mannschaft des TC Grün-Weiß nicht nur erneut auf diese Gruppen treffen, sondern auch auf ein Team aus der Nachbarschaft. Die Formation Madley des TSV Kastell Dinslaken wurde bei der DM ebenfalls Neunte und machte damit den Aufstieg in die höchste Klasse perfekt.

Die Vorbereitungen auf die nächste Saison beginnen für die Dancing Rebels spätestens Anfang September wieder. Dann steht für das Team gleich ein dreitägiger Workshop auf dem Programm.

(RP)