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„Rebels“ tanzen am Ziel vorbei

„Rebels“ tanzen am Ziel vorbei

Die „Dancing Rebels“ des TC Grün-Weiß Schermbeck schafften es vor eigenem Publikum nicht, aufs Treppchen zu tanzen. Sie haben damit das große Ziel für diese Saison endgültig verpasst. Die Mannschaft musste sich am Samstag in der Halle an der Erler Straße beim dritten Turnier der Zweiten Bundesliga im Jazz and Modern Dance mit dem siebten Rang begnügen. Die Schützlinge von Trainer Sebastian Spahn stehen in der Tabelle zwar weiter auf dem vierten Platz. Doch sie haben keine Chance mehr, sich wie in den vergangenen beiden Jahren für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

„Keine Katerstimmung“

„Wir hatten uns natürlich ein besseres Ergebnis erhofft. Trotzdem herrscht keine Katerstimmung. Denn wir sind mit der Leistung, die das Team beim Heimturnier geboten hat, sehr zufrieden. Man muss halt anerkennen, dass auch die anderen Formationen nicht schlafen“, sagte Doris Hecheltjen-Niesen, Pressewartin des TC Grün-Weiß. Vor allem die Gruppe „The Face“ vom Tanzverein Berlin begeisterte die mehr als 250 Zuschauer in der Halle an der Erler Straße. Sie schaffte wie schon bei den beiden Veranstaltungen zuvor einen souveränen Erfolg. Zweiter wurde der Boston-Club Düsseldorf vor dem TSV Kastell Dinslaken, der zuvor beim Turnier in Cottbus nur Letzter geworden war.

Sebastian Spahn, seit dieser Saison Trainer der „Rebels“, hatte die neue Choreographie noch einmal überarbeitet, nachdem das Team beim ersten Turnier nur Sechster geworden war. Danach langte es in Cottbus zu einem vierten Platz für die Formation, die in der vergangenen Saison Vizemeister in der Zweiten Liga geworden war. Nun gab’s wieder einen kleinen Rückschlag.

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Die „Dancing Rebels“ wollen jetzt im kommenden Jahr wieder weiter nach vorne kommen. „Wir werden nach dem letzten Turnier in Ruhe ein Fazit ziehen und dann eine neue Choreographie erarbeiten. In der kommenden Saison werden die Karten dann neu gemischt“, meinte Hecheltjen-Niesen.

(RP)