PSV Wesel will seine Serie ausbauen

Fußball : PSV Wesel will seine Serie ausbauen

Der Landesligist ist seit fünf Spielen unbezwungen und steht derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Am morgigen Sonntag ist die Mannschaft von Trainer Björn Assfelder beim Duisburger SV 1900 zu Gast.

Für Björn Assfelder hat die Tabelle auch nach dem achten Spieltag noch keine große Aussagekraft. „Klar zeichnet sich eine Tendenz ab, aber es ist immer noch eine Momentaufnahme“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Wesel. Dass seine Mannschaft derzeit auf Platz vier geführt wird, dies sagt dem 35-Jährigen natürlich sehr zu. Doch wenn es am Sonntag um 15 Uhr zum Duisburger SV 1900 geht, dann „lassen wir uns von der Tabelle nicht blenden“.

Der Gastgeber liegt aktuell nur auf Rang 14. Für Assfelder ist dies allerdings kein Maßstab und schon gar kein Grund, seine Elf in der Favoritenrolle zu sehen. „Es wird wieder ein schwieriges Spiel“, sagt der Weseler Coach. Denn als es am vergangenen Sonntag vor eigenem Publikum eine vermeintlich einfachere Aufgabe gegen den Neuling TuS Fichte Lintfort gab, vor der Assfelder ebenfalls gewarnt hatte, musste sich der PSV gegen harten Widerstand behaupten. Dass es am Ende zu einem scheinbar sicheren 3:0 reichte, dies lag vor allem an einer gewaltigen Steigerung nach der Pause und zwei Rettungsaktionen auf der Linie noch in der ersten Halbzeit. In Duisburg hofft der Übungsleiter, dass sein Team an die zweite Halbzeit gegen Lintfort anknüpft.

Vom Gastgeber erwartet er keine großen Überraschungen. „Die Mannschaft spielt eigentlich immer gleich und ist taktisch sehr diszipliniert“, so Assfelder. Allerdings gibt es gegenüber der vergangenen Spielzeit auch noch ein paar unbekannte Komponenten. Denn beim Duisburger SV 1900 erfolgte ein personeller Umbruch. Einige Leistungsträger und erfahrene Akteure gehören nicht mehr dem Kader an. Doch letztlich ist für Assfelder die Spielweise des Gegners auch eher zweitrangig. „Wenn wir da bleiben wollen, wo wir jetzt stehen, dann müssen wir Lösungen finden“, lautet seine Forderung. Der Ausbau der Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ist für ihn die Zielsetzung.

Personell sieht es gegenüber dem vergangenen Sonntag auch wieder ein wenig entspannter aus. Eray Tuncel hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, Stephan Sanders (zuletzt privat verhindert) und Noah Lübbe (Oberschenkelzerrung) stehen ebenfalls wieder zur Verfügung. Fraglich ist allerdings der Einsatz von Oliver Vos, dessen Dienst bei der Polizei ihm einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Nach wie vor fehlen werden Mohamed Baydoun, Donavan Sadek, Christopher Abel, Deniz Özel, Dennis Sengbusch und Sebastian Weinkath. Auch Alpay Erdem und Fatih Uysal sind für den Sonntag noch keine Alternative.

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