Lokalsport: PSV Wesel verliert beim 0:1 nach der Pause den Faden

Lokalsport : PSV Wesel verliert beim 0:1 nach der Pause den Faden

Der abstiegsgefährdete Fußball-Landesligist scheitert beim SV Burgaltendorf zudem an seiner Chancenverwertung.

Fußball-Landesligist PSV Wesel hat es verpasst, sich in der Tabelle weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die Mannschaft kassierte beim SV Burgaltendorf eine bittere 0:1 (0:0)-Niederlage und rutschte auf den zwölften Rang ab. "Wir haben die Chance leichtfertig vergeben, weitere Punkte zu holen", sagte PSV-Coach Björn Assfelder, der vor dem Spiel bereits sicher war, "dass die Mannschaft, die das erste Tor schießt, gewinnt."

Er sollte recht behalten. Der Gast kassierte das Gegentor in der 75. Minute. Daniel Valaev hatte sich nach einer Ecke am höchsten in die Luft geschraubt und den Treffer des Tages geköpft. Björn Assfelder wollte seinem Team in dieser Situation aber keinen großen Vorwurf machen. "Der Eckball war gut getreten. Das war schwer zu verteidigen", sagte er.

Seine Mannschaft hatte beim Gegner, der nun auf dem dritten Rang steht, gut angefangen. Der PSV setzte den Gastgeber früh unter Druck. Der SV Burgaltendorf kam mit dieser mutigen Spielweise nur schwer zurecht. Eine Weseler Führung wäre durchaus verdient gewesen. Jedoch scheiterte das Team an seiner schlechten Chancenverwertung.

Nach einem Einwurf kam Admir Begic in der 14. Minute frei zum Abschluss. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging knapp am langen Pfosten vorbei. Auch Nico Giese hatte acht Minuten später kein Glück. Er verfehlte nach einer sehenswerten Kombination über Stephan Sanders und Donavan Sadek ebenfalls knapp das Essener Tor.

Auf der anderen Seite hatte der PSV Wesel in der 26. Minute Glück, dass er nicht in Rückstand geriet. "Eine Führung für den Gegner wäre zu diesem Zeitpunkt auch nicht verdient gewesen", sagte Assfelder, dessen Spieler sich nach dem Seitenwechsel deutlich schwerer taten. Grund dafür war eine taktische Umstellung des Kontrahenten, der sein Mittelfeld verstärkt hatte. So kam die Weseler Offensive kaum noch zur Geltung.

"Der Gegner war im zweiten Durchgang besser", sagte Assfelder. So war das Gegentor auch die logische Folge der Überlegenheit des Gastgebers. Der PSV-Trainer brachte in der zweiten Hälfte Eray Tuncel (60.) und Alpay Erdem (89.), verzichtete aber auf einen dritten Wechsel. "Wenn sich die Auswechselspieler aufgewärmt statt nur gestanden hätten, hätte ich womöglich noch einmal gewechselt."

PSV Wesel: Kaiser - Sanders, Weinkath, Blaswich, T. Giese, Staude, Meis (89. Erdem), Sadek (60. Tuncel), N. Giese, Begic, Vos.

(fp)
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