Lokalsport: PSV Wesel tritt am Sonntag in Bestbesetzung an

Lokalsport : PSV Wesel tritt am Sonntag in Bestbesetzung an

Fußball: Der Landesligist hat für die Heimpartie gegen die Sportfreunde Niederwenigern 23 Spieler zur Verfügung.

Die Rückschau auf die jüngsten Vergleiche mit den Sportfreunden Niederwenigern fällt beim Fußball-Landesligisten PSV Wesel ausgesprochen erfreulich aus. In der vergangenen Saison starteten die Weseler mit einem Heimsieg gegen das Team aus Hattingen die Flucht aus dem Tabellenkeller.

Zum Auftakt dieser Spielzeit gelang ein 1:0-Auswärtserfolg, obwohl die Gäste eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl agieren mussten. "Wir wollen am Sonntag eine weitere positive Erinnerung hinzufügen", sagt PSV-Trainer Björn Assfelder.

Um 14.30 Uhr empfangen die Weseler den Tabellensechsten am Molkereiweg zum ersten Pflichtspiel 2018. Die Chance, dass auf dem heimischen Rasen tatsächlich gespielt werden kann, schätzt Assfelder als groß ein: "Der Platz hat zwei Monate lang geruht. Er ist in einem sehr guten Zustand." Letzteres soll auch für seine Schützlinge gelten. "Ich glaube, wir haben die Jungs in der Vorbereitung soweit fit bekommen", sagt der PSV-Coach.

Zwar überzeugten die Weseler ihren Übungsleiter in manchem Testspiel nicht wirklich, am Dienstag beim 0:1 gegen Westfalenligist Schermbeck war aber schon eine deutliche Steigerung zu erkennen. "Falls wir diese Leistung bestätigen können und vielleicht noch ein bisschen was draufsetzen, bin ich sehr optimistisch für Sonntag", sagt der 34-Jährige. Nach den großen Verletzungssorgen der Hinserie, in der Assfelder oft nur sehr wenige Alternativen hatte, nennt der Trainer die aktuelle Personalsituation "überragend". Gleich 23 Akteure sind spielbereit. Nur Christopher Abel (Urlaub) und der verletzte Alpay Erdem fehlen noch. Damit hat Assfelder die Qual der Wahl, aber vor allem auch genügend Optionen, um in der Begegnung angemessen reagieren zu können.

Ein Kandidat auf einen Einsatz ist auf jeden Fall auch Angreifer Sebastian Eisenstein, der im Januar nach halbjähriger Pause wieder ins Training eingestiegen ist. "Von der Grundfitness her gehört er zu den Besten, und mit seiner Erfahrung kann er uns auf jeden Fall helfen. Man merkt aber ab und zu, dass ihm noch der Spielrhythmus fehlt, aber das kann Sebastian anderweitig kompensieren", sagt der PSV-Übungsleiter.

Übrigens: Im Hinspiel hatte Necati Güclü das Siegtor für den PSV geschossen. Wie berichtet brach der Angreifer aber vor einigen Wochen seine Zelte beim PSV Wesel überraschend ab und wechselte zum Landesliga-Konkurrenten FSV Duisburg, für den er in den kommenden Monaten aber sehr wahrscheinlich auch nicht auflaufen darf.

Die Weseler wurden sich zwar mit Güclüs neuem Verein einig und gaben den Stürmer auch frei, doch beim Versuch, ihm eine Spielberechtigung zu besorgen, versäumten es die Verantwortlichen des FSV Duisburg, beim Verband ein gefordertes Dokument rechtzeitig einzureichen. Necati Güclü bleibt damit gesperrt.

(tik)
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