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Fußball: PSV Wesel II feiert Aufstieg

Fußball : PSV Wesel II feiert Aufstieg

Kreisliga A: Der Tabellenzweite macht den Sprung in die Bezirksliga mit einem 1:0-Erfolg beim SV Haldern perfekt. Ausgleich in der Nachspielzeit: GW Flüren verpasst beim 3:3 gegen GW Lankern den Sprung auf den dritten Platz.

Wesel/Hamminkeln Der PSV Wesel II hat's geschafft. Der Tabellenzweite der Fußball-Kreisliga A machte gestern mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg beim SV Haldern drei Spieltage vor dem Saisonende den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Das wurde erst in Haldern und dann später in Wesel ausgelassen gefeiert. "Meine Mannschaft ist die beste – die Spieler sind für mich wahre Helden", sagte Trainer Aycin Özbek. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Stürmer Timo Borrmann (44.) erzielte kurz vor der Pause das Tor des Tages. Den Vorsprung verteidigte der PSV II gekonnt. Und dann begann die große Feier.

GW Flüren verpasste durch das 3:3 (2:2) im Heimspiel gegen GW Lankern einmal mehr den Sprung auf den dritten und letzten Aufstiegsplatz. Der Gastgeber musste in der Nachspielzeit noch den Treffer zum Endstand hinnehmen. "Uns fehlt einfach die Cleverness. Wir haben zum wiederholten Male einen Sieg aus der Hand gegeben. Aber der Gegner hat sich den Zähler verdient", gab GWF-Trainer Christoph Körner zu.

GWL muss weiter zittern

Tim Stolzenburg gelang nach nur 120 Sekunden der Führungstreffer für GW Flüren. Die Freude darüber währte aber nicht lange, weil Lankerns Torjäger Jan van der Linde nur eine Minute später das 1:1 erzielte. Maximilian Venhuis (19.) brachte den Gast wenig später sogar in Front. Unmittelbar vor der Pause schaffte Flüren durch Tim Stolzenburg (45.) jedoch den Ausgleich. Waldemar Frank (57.) traf zum 3:2 für den Gastgeber, ehe es in die turbulente Schlussphase ging. Zunächst scheiterte der Lankerner Maximilian Venhuis (72.) mit einem Foulelfmeter an GWF-Keeper Sven Scholten, ehe Youngster Tobias van Rienen (90.) in der Nachspielzeit den 3:3-Endstand markierte.

Für GW Lankern war dies jedoch kein wirklicher Grund zur Freude. Denn der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz nur noch einen einzigen Zähler. "Das ist aufgrund der vielen Nachlässigkeiten in den letzten Wochen unsere eigene Schuld. Nun müssen wir bis zum letzten Spieltag zittern", meinte Trainer Jürgen Stondzik.

Neuling VfR noch nicht gerettet

Der VfR Mehrhoog unterlag beim SV Biemenhorst mit 0:2 (0:2) und ist bei einem Vorsprung von fünf Punkten vor den Abstiegsplätzen noch nicht gerettet. "Wir wollen jetzt am Sonntag gegen den SV Haldern unbedingt gewinnen und die letzten Zweifel beseitigen", meinte VfR-Trainer Roger Vienenkötter nach der schwachen Leistung seines Teams. Der personell gebeutelte VfR besaß keine Torchance. Die Gegentreffer fielen in der ersten und 30. Minute.

(RP)