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Fußball: PSV Wesel fordert den Spitzenreiter heraus

Fußball : PSV Wesel fordert den Spitzenreiter heraus

Oberligist ist im Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter klarer Außenseiter. Der PSV, der sich mit dem Abstieg bereits abgefunden hat, will sich aber nicht kampflos geschlagen geben.

Das Hinspiel beim SV Hönnepel-Niedermörmter zählte zu den besseren Auftritten des PSV Wesel in dieser Saison. Der Fußball-Oberligist musste sich damals nach einem unglücklichen Eigentor von Oliver Vos dem Spitzenreiter nur mit 0:1 geschlagen geben. Morgen findet das Rückspiel am Sportplatz am Molkereiweg statt. Und das Schlusslicht hat sich erneut vorgenommen, den Favoriten zu ärgern. "Das Spiel Letzter gegen Erster hat immer eine besondere Brisanz. Der Gegner hat mehr zu verlieren. Wir können morgen nur gewinnen", meint PSV-Coach Roger Rütter, der vor einigen Tagen seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte.

Dass der Trainer bleibt, war in dieser Woche nicht die einzige gute Nachricht für den PSV Wesel. Denn Rütter hat nun auch schon erste Zusagen von Spielern für die neue Saison, die für die Mannschaft dann wieder in der Landesliga stattfinden wird. Die Namen wollte er aber noch für sich behalten. "Von unseren 18 Spielern haben bereits sechs fürs nächste Jahr zugesagt. Das ist ein sehr gutes Zeichen und sollte uns noch einmal einen Motivationsschub für die kommenden Monate geben", meint Rütter.

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Für die Partie gegen den Tabellenführer braucht der Coach seine Akteure unterdessen nicht mehr zu motivieren. "Wir sind alle heiß auf das Spiel. Und in gewisser Weise liegen die Trümpfe ja auch bei uns", sagt Rütter, der den SV Hönnepel-Niedermörmter in der Pflicht sieht. "Diese Mannschaft will aufsteigen und sich gegen den Tabellenletzten natürlich nicht blamieren. Wir werden es ihnen aber nicht zu einfach machen."

Der PSV Wesel hat eine gute Trainingswoche hinter sich und auch in personeller Hinsicht wieder mehr Möglichkeiten. Bis auf die Langzeitverletzten hat Trainer Rütter wieder alle Mann an Bord. Dazu zählt auch der zuletzt angeschlagene Dennis Sengbusch. "Dennoch brauchen wir natürlich das berühmte Quäntchen Glück, um in diesem Spiel erfolgreich zu sein. Es wäre schön, wenn wir in Führung gehen könnten", meint Rütter.

Der Weseler Trainer freut sich auch deshalb so sehr auf den Vergleich mit dem Klassenprimus, weil es ein Duell der Gegensätze ist. "Der Gegner hat ganz andere Möglichkeiten. Wir sind eher ein Familienverein, wo sich jeder schon lange kennt. Beim SV Hönnepel-Niedermörmter hat man sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, Geld in die Hand zu nehmen. Das ist zwar nicht verwerflich. Ich persönlich finde unsere Philosophie aber besser", sagt Roger Rütter.

(RP)