Lokalsport: PSV möchte zweiten Sieg nachlegen

Lokalsport : PSV möchte zweiten Sieg nachlegen

Fußball: Der Landesligist hat nach dem wichtigen 1:0-Sieg gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter nun eine deutlich schwierigere Aufgabe zu lösen. Der Tabellenelfte ist am Sonntag zu Gast beim starken Aufsteiger SV Burgaltendorf.

Der jüngste Heimerfolg gegen den Tabellenvorletzten SV Hönnepel-Niedermörmter hat den Fußball-Landesligisten PSV Wesel wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser gebracht. Die Mannschaft von Trainer Björn Assfelder kann nun am Sonntag, 15 Uhr, ohne den ganz großen Druck zum starken Aufsteiger SV Burgaltendorf fahren, der aktuell den fünften Rang einnimmt. Für den Weseler Trainer ist die Zielsetzung trotzdem keine andere als noch vor Wochenfrist vor dem Aufeinandertreffen mit dem Kellerkind. "Wir wollen wieder drei Punkte holen, schließlich benötigen wir noch ein paar", sagt Assfelder, schiebt aber auch hinterher: "Inwiefern sich das realisieren lässt, wird sich zeigen müssen."

Bislang hat der PSV noch kein Pflichtspiel gegen Burgaltendorf gewinnen können. Das sehr ausgeglichene und chancenarme Hinspiel verloren die Weseler am heimischen Molkereiweg mit 0:1. Im Essener Südosten wird nun auf Kunstrasen gekickt. "Zu Hause wird Burgaltendorf noch einmal mehr Druck entfachen", sagt Assfelder, der sein Team trotz der schwierigen Platzverhältnisse unter der Woche gut vorbereitet sieht und einige Änderungen in der Startformation vornehmen möchte. "Ich werde die Rotationsmaschine wohl anwerfen."

Johannes Bruns, Bastian Rupsch und Robin Möller lagen in der zurückliegenden Woche mit einer Grippe flach. Sebastian Eisenstein erwischte es ein paar Tage später. Alpay Erdem hat wieder Adduktorenprobleme. Auch ein Einsatz von Christopher Abel, der erst gestern aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist, ist wohl noch keine Option. Dafür sind Luis Blaswich und Stephan Sanders nach ihren auskurierten Krankheiten wieder dabei. Der Kader ist damit groß genug, um die eine oder andere Aufstellungsvariante in Betracht zu ziehen. Gut möglich, dass einige Akteure ihre Chance bekommen, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, denn die haben die jüngsten Nichtberücksichtigungen sehr gut weggesteckt und sich durch engagierte Trainingsleistungen angeboten. "Es ist für einen Trainer natürlich sehr erfreulich, wenn diejenigen, die zuletzt nicht gespielt haben, so Druck machen." In der durchwachsenen Hinrunde stellte sich der personell arg gebeutelte PSV häufig fast von alleine auf. Nun ist die Situation deutlich komfortabler und die Hoffnung groß, eine sorgenfreiere und erfolgreichere Restsaison zu erleben. In Burgaltendorf können die Weseler einen weiteren Schritt gehen. Schwer wird's beim Aufsteiger aber allemal.

(RP)
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