Fußball: PSV II will gegen Materborn die Talfahrt stoppen

Fußball : PSV II will gegen Materborn die Talfahrt stoppen

Der PSV Wesel II ist sicherlich noch weit davon entfernt, mitten im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga zu stecken. Sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellendrittletzten TuS Drevenack, der dazu noch zwei Spiele mehr als der PSV absolviert hat, sind derzeit ein beruhigendes Polster.

Dennoch hat Trainer Aycin Özbek in dieser Woche seine Spieler darauf hingewiesen, dass dieser Vorsprung auch schnell aufgebraucht sein kann. "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass die Luft jetzt dünner wird. Wir müssen eng zusammenrücken. Jeder muss für jeden kämpfen", erklärt der Coach, der die ersten drei Partien des Jahres mit seinem Team allesamt verloren hat.

Bereits heute um 16 Uhr ist auf der Anlage am Molkereiweg eine Mannschaft zu Gast, die zuletzt auch keine großen Bäume ausgerissen hat. Der SV Siegfried Materborn ist seit sechs Spielen ohne Sieg, hat noch zwei Punkte weniger auf dem Konto als der PSV II und steht in der Tabelle unmittelbar hinter den Özbek-Schützlingen auf Rang elf. "Materborn wird sicherlich auch nicht vor Selbstbewusstsein strotzen. Auf der anderen Seite wollen sie sicherlich ihre Negativserie beenden", sagt Özbek.

Dass er in Stephan Sanders (gehört zum Kader der ersten Mannschaft) und Kevin Fondermann (Schulterverletzung) zwei Akteure nicht mehr zur Verfügung hat, die in der Hinrunde noch zu den Stützen seines Teams zählten, bedauert Özbek zwar sehr. Er will es aber nicht als Ausrede gelten lassen. "Dann müssen eben andere in die Bresche springen. Gegen Materborn müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen und die drei Punkte bei uns behalten", sagt der Coach. Er kann heute wieder auf den zuletzt verletzten Daniel Bruzinski zurückgreifen, bangt aber um den Einsatz des angeschlagenen Anton Kötter.

(me)