Fußball: PSV: Abendspiele bei Aufstieg im Auestadion

Fußball: PSV: Abendspiele bei Aufstieg im Auestadion

Sollte der PSV Wesel den Sprung in die Fußball-Oberliga schaffen, wird er dort seine Abendspiele wahrscheinlich nicht auf seiner Anlage am Molkereiweg austragen können.

Die Auflagen für die höhere Spielklasse sehen vor, dass eine Flutlichtanlage eine Beleuchtungsstärke von mindestens 200 Lux liefern muss. Das schaffen die acht Masten, die für den Hauptplatz vorgesehen sind, nicht. Der PSV bräuchte doppelt so viele.

"Der Umbau würde rund 18 000 Euro kosten. Das Geld haben wir nicht, nachdem wir fast 20 000 Euro aus der eigenen Tasche für unsere neue Tribüne beigesteuert haben", teilte Vorsitzender Fritz Spaltmann am Freitag bei der Jahreshauptversammlung den 42 anwesenden Mitgliedern mit. Der Verein hofft jetzt auf Sponsorengelder. Eine Finanzspritze in Höhe von 8000 Euro hat der PSV bereits von einem Spender, der nicht genannt werden möchte, erhalten. Spaltmann hat aber für den Fall der Fälle auch einen Plan B in der Tasche. Die Abendspiele sollen ins Auestadion verlegt werden. Grünes Licht von der Stadt hat der Clubchef für sein Vorhaben bereits erhalten.

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Der PSV schloss das Geschäftsjahr 2012 mit einem Minus von rund 23 500 Euro ab. Er hat noch Rücklagen in Höhe von 15 000 Euro. "Wir haben erst in 2013 die Rechnung der Tribüne bezahlt", begründete Spaltmann das Defizit. Die Zahl der Mitglieder stieg von 609 auf 722. Helmut Spaltmann, der nach 21 Jahren seinen Posten als stellvertretender Vorsitzender räumte, war bei seiner Abschiedsrede enttäuscht. Er erhielt bei den Wahlen zum Beisitzer lediglich vier Stimmen. "Das gibt mir zu denken", sagte er. Sein Nachfolger ist Kai Szafranski. Geschäftsführer Paul Fritz wurde wiedergewählt. Stefan Peters, Jürgen Rohde und Markus Cebula sind Beisitzer.

(stgi)
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