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Tennis: Oberschiedsrichter lobt den Flürener Einsatz

Tennis : Oberschiedsrichter lobt den Flürener Einsatz

Nach Unwetter drohte Umzug in die Halle. Doch TC Flüren kämpfte mit Erfolg gegen Wassermassen an.

Es war am Sonntag kurz vor 12 Uhr, als es auf der Anlage des TC Blau-Weiß Flüren stockduster wurde. Während die ersten drei Einzel bei der Heimpremiere des Clubs in der Ersten Liga liefen, setzte ein Sturm mit heftigen Regenfällen ein. Zuschauer und Spieler flüchteten ins Clubheim und die Halle des TC Flüren. Rund 30 Minuten schüttete es wie aus Kübeln. Die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des Gastgebers wurden minütlich größer, weil auf den Ascheplätzen Land unter herrschte. Es sah kurzzeitig so aus, als müsste die Partie in der Tennishalle in Hamminkeln fortgesetzt werden. "Das wäre für uns eine Katastrophe gewesen", sagte Team-Betreuer Wolfgang Behr.

Doch als sich die dunklen Regenwolken gegen 12.30 Uhr verzogen hatten, räumte Oberschiedsrichter Wolfgang Bäsken dem Gastgeber ein großzügiges Zeitfenster ein. Bis 15 Uhr hatte der TC Blau-Weiß die Möglichkeit, die Plätze wieder herzurichten. "Tennis ist Freiluftsport, der draußen gespielt werden soll", begründete Wolfgang Bäsken seine Entscheidung, die Partie nicht sofort in die Halle zu verlegen.

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Mit vereinten Kräften kämpften die Helfer des TC Flüren gegen die Wassermassen auf den Plätzen an. Zwei Pumpen saugten das Wasser ab. Spieler Marvin Kalberg und Alexander Berndsen und zahlreiche andere Helfer zogen die Plätze mehrfach mit einer speziellen Matte ab. Anschließend wurden die weißen Linien mit einer Kehrmaschine wieder deutlich sichtbar gemacht. Der große Einsatz des Gastgebers wurde schließlich belohnt.

Oberschiedsrichter Wolfgang Bäsken gab gegen 14.30 Uhr grünes Licht für die Fortsetzung des Spiels. "Der TC Flüren hat großes Engagement gezeigt. Er war mit Herzblut dabei. Das war bundesligawürdig", sagte Bäsken. Barbara Sieg, Vorsitzende des TC Flüren, war während der Aufräumarbeiten stets im engen Kontakt mit dem Oberschiedsrichter. Sie war heilfroh, dass die Partie auf der Anlage beendet werden konnte. "Eine Verlegung in die Halle hätten wir nicht verdient gehabt. Wir haben so viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt. Ein großes Lob auch an die Zuschauer, die trotz des Regens geblieben sind und uns unterstützt haben", sagte sie.

(stgi)