Oberligist SV Schermbeck kann Klassenerhalt perfekt machen.

Fußball : SVS ganz dicht vor seinem Saisonziel

Der Oberliga-Neuling könnte mit einem Erfolg gegen den TuS Ennepetal einen Haken hinter das Thema Klassenerhalt machen. Vor dem Gegner ist das Team gewarnt, denn im Hinspiel gab’s die höchste Saisonniederlage.

Fußball-Oberligist SV Schermbeck hat am Sonntag, 15 Uhr, im Heimspiel gegen den TuS Ennepetal die Chance, sein erklärtes Saisonziel zu erreichen und den Klassenverbleib lange vor dem Ende der Spielzeit perfekt zu machen. Sollte die Rechnung von SVS-Trainer Thomas Falkowski aufgehen, dass 41 Punkte für den Nicht-Abstieg reichen, fehlt dem Neuling aus den ausstehenden sechs Begegnungen noch ein Sieg. „Unser Ziel war es, in der Rückrunde die 20 Punkte aus der Hinrunde zu übertreffen. Mit einem Erfolg gegen Ennepetal könnten wir diese Vorgabe schon am Sonntag abgearbeitet haben.”, sagt Falkowski.

Allerdings wird der Gastgeber dem Gegner mit dem gebotenen Respekt begegnen. Zu frisch ist noch die Erinnerung an das Hinspiel, als die Schermbecker mit einem 0:5 ihre bislang höchste Saisonniederlage einstecken mussten und damals zwischen der 15. und 20. Minute gleich drei Tore kassierten. „Da haben wir eine offene Rechnung zu begleichen. Das darf uns auf keinen Fall noch einmal passieren”, so der SVS-Coach.

Ein Blick auf die Rückrundentabelle schürt indes verhaltenen Optimismus. Ennepetal ist mit gerade mal sechs Punkten derzeit das schlechteste Team nach der Winterpause. Doch auch hier will sich Falkowski von der Statistik nicht blenden lassen. „Mit einem Remis und einem Sieg aus den vergangenen drei Spielen scheint die Krise des TuS überwunden zu sein. Die Formkurve zeigt dort nach oben”, sagt Falkowski. Vor allem die große Auswahl in der Offensive und die hohe Qualität bei Standardsituationen, die dem SVS schon im Hinspiel das Genick gebrochen haben, nötigen ihm Respekt ab. „Insofern bin ich froh, dass in Marek Klimczok und Maik Habitz zwei kopfballstarke Spieler in die Mannschaft zurückkehren werden.”

Überhaupt hat sich die Personalsituation beim Aufsteiger weiter entspannt. Zwar werden Benedikt Helling (Entzündung im Sprunggelenk) und Gökhan Turan (Schulterverletzung) weiterhin fehlen. Auch Malte Grumann wird nach seiner fünften Gelben Karte am Sonntag lediglich Zuschauer sein. Dafür ist Marc Schröter aber wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Eine Option für die Startelf ist der Angreifer sicher noch nicht. Doch ein Kurzeinsatz wäre sicher möglich. „Ich hoffe dennoch, dass ich ihn am Sonntag schonen kann und wir das Spiel auch ohne seine Hilfe gewinnen können”, so der Schermbecker Trainer, der auf die starken Leistungen in den beiden vorangegangenen Partien gegen den Spitzenreiter FC Schalke 04 U 23 (2:1) und beim TuS Haltern (0:1) aufbauen kann. „Irgendwelche Abstiegsendspiele in den nächsten Wochen braucht hier jedenfalls keiner”, sagt Thomas Falkowski.

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