Oberligist SV Schermbeck hadert beim 2:4 mit dem Schiedsrichter.

Fußball : SV Schermbeck fühlt sich beim 2:4 klar benachteiligt

Thomas Falkowski, Trainer des Oberligisten, der selbst des Feldes verwiesen wird, hadert mit dem Schiedsrichter-Gespann. In Unterzahl verliert das Team erst in der Schlussphase.

Lange gut mitgehalten, aber dann doch spät verloren: Fußball-Oberligist SV Schermbeck unterlag bei der TSG Sprockhövel mit 2:4 (1:1), hatte die Begegnung aber selbst in Unterzahl über weite Strecken offen gehalten. SVS-Trainer Thomas Falkowski kritisierte nach der Partie den Referee und seine Assistenten an der Linie. „Meinem Team kann ich keinen Vorwurf machen. Gegen diese Schiedsrichter konnten wir einfach nicht gewinnen.” Schon nach vier Minuten protestierten die Schermbecker, als Malte Grumann allein auf das Sprockhöveler Tor zulief, gefoult wurde, doch ein Elfmeterpfiff und eine Rote Karte wegen einer Notbremse blieben aus.

Auf der Gegenseite entschied der Unparteiische auf Strafstoß, nachdem Kilian Niewerth zu heftig am Trikot seines Gegenspielers gezupft hatte. Den Elfmeter verwandelte Tim Oberdorf zur Führung der TSG (14.). Die Schermbecker Antwort folgte rasch. Im Anschluss an einen Eckball von Kevin Rudolph köpfte Nikolaj Zugcic zum verdienten Ausgleich ein (19.). Dominik Milaszewski hatte fünf Minuten später bei einem Kopfball an die Latte Pech. In der 42. Minute zeigte der Referee dem Schermbecker Raphael Niehoff wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. „Auch das war eine überzogene Entscheidung”, so Falkowski.

Unmittelbar nach der Pause folgte der nächste Rückschlag, als Tim Krafft das 2:1 für die TSG Sprockhövel erzielte (49.). Auf der Gegenseite wurde ein Kopfball-Tor von Maik Habitz wegen angeblicher Abseitsstellung vom Schiedsrichter-Gespann aberkannt (56.). Kevin Rudolph gelang dann per Elfmeter das 2:2 (73.), nachdem er zuvor selbst gefoult worden war.

In der Schlussphase wurde es turbulent. Trainer Thomas Falkowski sah die Rote Karte (78.), weil er sich über einen Abseitspfiff gegen den allein durchgestarteten Dennis Grodzik lautstark beschwert hatte. Maximilian Claus (80., 82.) machte mit zwei Treffern alles klar für den Gastgeber.

SV Schermbeck: Krückemeier - Grumann, Niehoff, Zugcic, Poch (71. Ankomah-Kissi), Habitz, Klimczok, P. Rudolph (84. Goeke), K. Rudolph, Niewerth, Milaszewski (46. Grodzik).

(beck)
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