Lokalsport: Nico Hülkenberg freut sich auf Duell mit Carlos Sainz

Lokalsport : Nico Hülkenberg freut sich auf Duell mit Carlos Sainz

Die Reaktionen der Fans sind ausgesprochen positiv. Viele Motorsport-Anhänger loben in den den sozialen Netzwerken das Design des neuen Renault-Rennwagens für die Saison in der Formel 1. Gerade im Vergleich mit dem einen Tag früher enthüllten Red Bull schneidet der im englischen Enstone entworfene Bolide des französischen Werksteams gut ab.

Wichtiger wird freilich sein, wie der Emmericher Pilot Nico Hülkenberg und Teamkollege Carlos Sainz auf der Piste gegen die Red-Bull-Fahrerpaarung Daniel Ricciardo und Max Verstappen abschneiden werden. Bekanntlich wird auch das Auto des Getränkeherstellers mit einem Renault-Motor angetrieben. Hinzu kommt in der neuen Saison ein weiterer Konkurrent mit Stallgeruch. Das Traditionsteam McLaren ist von Honda zu Renault gewechselt. "Es ist uns eine Ehre, so große Teams auszurüsten", sagt Renaults Sportchef Cyril Abiteboul.

Neben vielen Investitionen rund um die Werke in Enstone und Viry inklusive personeller Aufstockung haben die Franzosen einen Kardinalfehler der vergangenen Saison beseitigt. Jetzt stehen zwei Fahrer unter Vertrag, die sich theoretisch zumindest auf Augenhöhe befinden. Auch Nico Hülkenberg weiß genau, dass er nicht noch einmal einen Teamkollegen so nach Belieben beherrschen wird wie Jolyon Palmer in der vorigen Saison im Qualifying. "Da ist ein junger, hungriger und schneller Pilot auf der anderen Seite der Garage, der mich auf Trab halten wird. Hoffentlich kann ich ihm auch ein paar Tricks beibringen", sagt der Emmericher über seinen spanischen Teamkollegen.

Beim 30-Jährigen herrscht große Vorfreude auf die Saison. Das hat auch damit zu tun, dass Pirelli angekündigt hat, bei einigen Rennen weichere Reifenmischungen anzubieten. "Ich freue mich auf die Reifenwahl für einige der Grand Prix. Das sollte mehr Möglichkeiten für Mehrstopp-Rennen bieten, was die Sache interessanter macht", sagt der Emmericher.

(tt)
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