Neuer Regelung bei Sportförderung in Hamminkeln.

Sportpolitik : Neue Regelungen bei Sportförderung

In Hamminkeln beträgt der maximale Zuschuss ab dem 1. Januar 2020 nun 100.000 Euro. Außerdem gibt es eine zeitliche Begrenzung, in der das Geld abgerufen werden kann.

Die Sportförderrichtlinien der Stadt Hamminkeln aus dem Jahr 2012 sollen in Sachen baulicher Investitionen modifiziert werden. Dabei geht es vor allen Dingen um eine Höchstsumme sowie eine zeitliche Begrenzung, in der das Fördergeld abgerufen werden kann. Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Beschlussvorlage einstimmig genehmigt und an den Rat weitergeleitet, dessen Mitglieder in einer Sitzung am 11. Juli nun zur Abstimmung schreiten werden.

„Neu ist, dass wir nun eine Deckelung drin haben“, sagt CDU-Politiker und stellvertretender Ausschussvorsitzender Dieter Wigger. Bisher hatte der maximale Zuschuss 25 Prozent der gesamten Baukosten betragen. Ab dem 1. Januar 2020 sollen es höchstens 100.000 Euro sein. Diesem Vorschlag der Verwaltung sind die bisher mit dem Thema befassten Ausschüsse gefolgt.

Von „ein paar Problemen“ spricht Jörg Adams bei der Umsetzung der zeitlichen Befristung für die Auszahlung der 100.000 Euro. Zunächst vorgesehen war, dass jeder Verein nur alle zehn Jahre einen Antrag auf städtische Zuschüsse stellen kann. Der SPD-Politiker hat mit den Ausschussmitgliedern den Konsens gefunden, dass je Verein in zehn Jahren nicht mehr als 100.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll diese Höchstsumme unabhängig von der Zahl der gestellten Anträge erfolgen. So soll verhindert werden, dass bei kleineren Maßnahmen aufgrund eines gestellten Antrags die Vereine bei weiteren Bauvorhaben nicht leer ausgehen.

(R.P.)
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