Fußball: Neuer Keeper - SVS testet heute gegen RWE

Fußball : Neuer Keeper - SVS testet heute gegen RWE

Der SV Schermbeck hat die Torwartfrage vor dem Saisonstart in der Oberliga Westfalen zwar noch nicht endgültig geklärt. Immerhin stehen Trainer Martin Stroetzel aber ab sofort wieder zwei gesunde Keeper zur Verfügung, die sich in den verbleibenden Tagen der Vorbereitung nun um den Posten der neuen Nummer eins streiten sollen.

Ein alter Bekannter

Der Ersatz für den als neuen Stammtorhüter vorgesehenen Pascal Kurz (Achillessehnenriss) ist ein alter Bekannter. Hikmet Öztürk, der schon einmal in einer ähnlichen Situation beim SVS aushalf, wechselt vom Landesligisten FSV Duisburg nach Schermbeck. Öztürk stand bereits im Jahr 2009 ein halbes Jahr beim SV Schermbeck unter Vertrag, ehe er über die SSVg. Velbert zum FSV Duisburg kam. Sein neuer und alter Trainer freut sich auf den 29-Jährigen. "Ich bin froh, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat. Hikmet ist ein Charakter-Typ — genau das, was wir brauchen. Er wird sich mit Sven Schneider einen heißen Konkurrenzkampf liefern", glaubt Martin Stroetzel.

Derweil steht auch die Suche nach einem neuen Innenverteidiger kurz vor dem Abschluss. "Wir haben mit zwei potenziellen Kandidaten Gespräche geführt. Jetzt müssen wir uns nur noch für einen der beiden entscheiden", sagt der Schermbecker Trainer.

Der Oberligist bestreitet heute ein hoch attraktives Testspiel. Auf der Lippesportanlage in Gahlen bekommt es der SVS mit dem Regionalligisten Rot-Weiß Essen zu tun. Das Duell mit dem Traditionsclub wird um 19 Uhr angepfiffen. "Wir sind froh, dass uns der TuS Gahlen für dieses tolle Spiel seinen Platz zur Verfügung gestellt hat", sagt Stroetzel. Der Umzug wird nötig, da der Rasenplatz in der Schermbecker Volksbank-Arena aktuell noch gesperrt ist.

Aus sportlicher Sicht erwartet das Stroetzel-Team heute sicher eine Menge Arbeit. Immerhin schoss RWE zuletzt in zwei Testspielen gegen die SpVgg. Erkenschwick (6:3) sowie ETB SW Essen (5:1), die beide ebenfalls in der Oberliga angesiedelt sind, stolze elf Tore. "Das Team hat sich enorm verstärkt und ist offensichtlich schon gut in Form", so Stroetzel, der aber in erster Linie auf eine angemessene Kulisse hofft. "Zu solch einem Spiel, dürften schon einmal ein paar Zuschauer mehr kommen."

(RP)
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