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Fußball: Mehr Spitzenspiel geht nicht

Fußball : Mehr Spitzenspiel geht nicht

Fußball-Kreisliga A: GW Lankern und BW Dingden haben im Gleichschritt die ersten sechs Spiele der Saison gewonnen. Jetzt kommt's morgen in Lankern zum Derby der beiden Mannschaften mit weißer Weste.

Wesel/Hamminkeln Es ist alles bereit für ein großes Fußballfest. GW Lankern und BW Dingden, die beiden nur durch einen Katzensprung getrennten Nachbarn, haben im Gleichschritt ihre bisherigen sechs Partien in der Kreisliga A Rees-Bocholt gewonnen. Lediglich die Tordifferenz spricht momentan für Tabellenführer BWD. Morgen steht um 16.30 Uhr der direkte Vergleich der Lokalrivalen an – mehr Spitzenspiel geht nicht. Da lässt sich auch das Wetter nicht lumpen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20 Grad sind angekündigt. Und zur Krönung steht abends das beliebte Dingdener Oktoberfest auf dem Programm.

Beide Trainer gehen davon aus, dass das Derby viele Zuschauer auf die Anlage in Lankern locken wird. Beide Übungsleiter sind sich auch in der Beurteilung des Spitzenspiels weitestgehend einig. "Natürlich ist das eine interessante Partie. Aber hinsichtlich der Aufstiegsfrage geht es um nichts. Die Welt wird nicht zusammenbrechen, wenn wir verlieren", sagt Lankerns Coach Ulrich Kley-Steverding, der aufgrund eines privaten Termins selbst nicht an der Linie stehen wird. "In diesem Spiel fällt keine Vorentscheidung, wer aufsteigt oder nicht", stellt auch Westhus fest.

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Taktische Rollen sind verteilt

Der Coach des Bezirksliga-Absteigers ist sich relativ sicher, dass sein Team auch beim direkten Verfolger dazu gezwungen sein wird, das Spiel machen zu müssen. "Die Stärke der Lankerner ist die Defensive und das blitzschnelle Kontern. Wir sind auf jeden Fall gewarnt", so der Dingdener Trainer, der zugibt, dass er dem Nachbarn eine solche Erfolgsserie nicht unbedingt zugetraut hätte. Kley-Steverding bestätigt indirekt, dass die Grün-Weißen an ihrer bisher so erfolgreichen Taktik festhalten werden. "Wir müssen hinten gut stehen, wenig Fehler machen und dann unsere Konterchancen nutzen. Wenn wir das perfekt umsetzen, ist vielleicht etwas möglich", meint er.

Ulrich Kley-Steverding muss zwar in Stammkeeper Kai Weikamp (Rückenverletzung), den Jonas Joosten vertreten wird, Marco Bott (gesperrt) und Matthias Boland (Knieverletzung) drei wichtige Akteure ersetzen. Doch er vertraut dem Personal, das nun aus der zweiten Reihe nach vorne tritt, vollends. Die Blau-Weißen müssen ohne Robin Volmering und eventuell Darwin Sangs planen.

VfR will ersten Heimsieg

Der VfR Mehrhoog steht derzeit momentan ganz klar im Schatten der Hamminkelner Lokalrivalen. Der VfR holte in den letzten vier Spielen nur einen Punkt und rutschte auf Rang 13 ab. Deshalb will Trainer Roger Vienenkötter am Sonntag gegen Westfalia Anholt unbedingt den ersten Heimsieg feiern. "Wer mehr investiert, wird dieses Spiel gewinnen", sagt Vienenkötter.

Die personellen Voraussetzungen für eine Trendwende sind allerdings mehr als ungünstig. Christopher Kipp, Maximilian Katemann, Markus Glaser, Dennis Faets und Markus Unteregge stehen dem VfR Mehrhoog aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. Fraglich ist zudem das Mitwirken von Ralf Kerkmann und Tobias Lasthuis.

(me)