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Triathlon: Mareen Hufe ist fit für Hawaii

Triathlon : Mareen Hufe ist fit für Hawaii

Die 33-jährige Weselerin startet zum dritten Mal beim legendären Ironman-Triathlon auf Hawaii. Dort will sie ihr bislang bestes Ergebnis bei einem der härtesten Ausdauer-Wettkämpfe erreichen. "Die Form stimmt", sagt sie.

Für viele Triathleten wird dieser Wettkampf immer ein unerreichbares Ziel bleiben. Es sei denn, sie haben das Glück, sich bei der Internet-Lotterie einen Startplatz zu sichern, wie es 2010 dem Schermbecker Dirk Zerressen gelungen ist.

Triathlon: Mareen Hufe ist fit für Hawaii
Foto: Bosmann, J�rgen (bosm)

Für Mareen Hufe ist es dagegen fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass sie unter den gut 1800 Teilnehmern ist, wenn am Samstag, 8. Oktober, der legendäre Ironman-Triathlon auf Hawaii (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen) gestartet wird. Dreimal hat die 33-jährige Weselerin, Mitglied der Trimiators Voerde, versucht, das Ticket nach Hawaii zu lösen. Es hat stets geklappt.

"Ein sehr ambitioniertes Ziel"

Und während es für viele Teilnehmer nur das Ziel gibt, in der vorgeschriebenen Zeit bis punkt Mitternacht das Ziel auf dem Alii Drive in Kona zu erreichen, um sich eines der begehrten Finisher-Shirts zu sichern, hat Mareen Hufe weitaus ehrgeizigere Pläne. Sie will ihr bislang bestes Ergebnis beim Ironman auf Hawaii, einem der härtesten Ausdauer-Wettkämpfe, erreichen.

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"Das ist schon ein sehr ambitioniertes Ziel", sagt die Weselerin. Schließlich hat sie 2009, als sie letztmals dabei war, die Messlatte sehr hoch gelegt. Damals war sie in 10:06 Stunden fünftbeste Amateurin, kam in ihrer Altersklasse auf den vierten Rang und belegte in der Gesamtwertung bei den Frauen den 30. Platz.

Mareen Hufe, die beim Weseler Chemie-Unternehmen Byk im Vertriebs-Controlling arbeitet, ist guter Dinge, dass sie schaffen kann, was sie sich vorgenommen hat. "Die Form stimmt. Das haben einige Wettkämpfe in diesem Jahr gezeigt", sagt sie.

So stellte die 33-Jährige beim Ironman-Triathlon in Frankfurt, bei dem es um die Hawaii-Qualifikation ging, beim Schwimmen (1:00 Stunden) und auf der Radstrecke (5:03 Stunden) persönliche Bestzeiten auf. "Ich bin gut drauf", meint Hufe, die am Dienstagabend von ihren Clubkollegen bei den Trimiators Voerde verabschiedet wurde.

Anschließend sechs Tage Urlaub

Heute startet sie mit ihrem Freund Andreas Jander zum Trip auf die Inselkette im Pazifischen Ozean. Gut eine Woche hat sie dann, um sich ans Klima und die Zeitumstellung zu gewöhnen. "Das müsste reichen. Die Profis nehmen sich zwar länger dafür Zeit. Aber die haben halt auch keinen Beruf, wie ich", sagt Hufe. Sie wird auf Hawaii kaum noch trainieren, nachdem sie ihr Pensum in den letzten Wochen schon stark heruntergefahren hat.

"Im Detail habe ich aber noch nicht geplant, was ich machen werde", meint Hufe, die mit ihrem Freund in einem Apartment direkt am Meer untergebracht ist. Die Zeit, sich ein wenig die Insel Big Island anzusehen, wo der Wettkampf stattfindet, hat sie auf jeden Fall.

"Das werden wir machen, auch wenn ich bestimmt wegen des Wettbewerbs sehr angespannt sein werde", sagt Hufe. Urlaub auf Hawaii gibt's für sie erst, wenn sie das Ziel auf dem Alii Drive erreicht hat. Einen Tag später geht's auf die Insel Kauai. Mareen Hufe: "Dort werde ich sechs Tage richtig ausspannen."

(RP)