Schach: Lucaßen und Dickmann sind Weseler Schach-Stadtmeister

Schach : Lucaßen und Dickmann sind Weseler Schach-Stadtmeister

Resonanz stimmt bei den Turnieren des Schachvereins.

Der Schachverein Wesel zog nach seinen beiden Turnieren, bei denen es um die Stadtmeisterschaft ging, zufrieden Bilanz. "Die Resonanz war sehr gut. Der Schachsport in Wesel lebt", sagte Matthias Trost, Pressewart des Ausrichters. 31 Teilnehmer waren bei der offenen Stadtmeisterschaft am Start, bei der sich Michael Lucaßen vom SV Wesel den Sieg sicherte. Bei der zweiten Auflage der Weseler Rapid-Titelkämpfe waren 21 Spieler dabei – darunter Akteure aus Paderborn, Ratingen und Essen. Das Turnier gewann Thomas Dickmann vom Gastgeber.

Mickey Lucaßen konnte sich zum Abschluss der offenen Meisterschaft eine kampflose Niederlage erlauben, ohne seinen Titelgewinn zu gefährden. Er holte in sieben Runden sechs Zähler und siegte vor dem punktgleichen Oskar Braun. Titelverteidiger Ulrich Dimmek wurde Dritter. Matthias Trost, Thomas Dickmann, Stefan Christen und der 83-jährige Helmut Brehme, ältester Starter beim Turnier, folgten auf den Plätzen. Gute Leistungen zeigten auch die Nachwuchsspieler Erwin Rudi (Rang 11), Alexander Putzmann (14.) und Lukas Trost (19.).

Bei der Rapid-Stadtmeisterschaft hatten die Teilnehmer 25 Minuten Bedenkzeit pro Partie. Außerdem erhielten sie je Zug einen Zeitbonus von zehn Sekunden. "Diese Variante des Spiels ist ein guter Kompromiss zwischen Turnier- und Schnellschach", sagte Gewinner Thomas Dickmann. Er lag nach sieben Runden mit sechs Zählern punktgleich mit Titelverteidiger Wolfgang Grube (Kamp-Lintfort) an der Spitze. Deshalb mussten zwei Blitzpartien über den Sieg entscheiden. Dickmann gewann das erste Spiel und machte seinen Erfolg mit einem Remis in der zweiten Begegnung perfekt. Dritter wurde der Dinslakener Andre Wokrina vor Christian Schumann vom SV Wesel. Oskar Braun (Wesel) belegte den achten Platz. Den Jugendpreis gewann Erwin Rudi vom Gastgeber knapp vor seinem Clubkollegen Alexander May. Die erst acht Jahre alte Samantha Schmidtmann aus Paderborn sicherte sich den Mädchenpreis vor ihrer ein Jahr jüngeren Schwester Kimberly.

(RP)
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