Landesligist PSV Weselreist zum Tabellenzweiten SF Niederwenigern.

Fußball : PSV Wesel tritt ohne neun Akteure beim Tabellenzweiten an

Die weiteste Anreise der Saison führt den Landesligisten am morgigen Sonntag zu den SF Niederwenigern. Die stellen das beste Rückrunden-Team. PSV-Trainer Björn Assfelder lobt die Entwicklung des Gegners.

Den kommenden Gegner betrachtet Björn Assfelder schon ein wenig als Vorbild. „Die Mannschaft ist in weiten Teilen über Jahre zusammengeblieben, gewachsen und hat sich entsprechend entwickelt“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Wesel. Die Lobeshymnen des Coaches gehen in Richtung der SF Niederwenigern, die nicht nur Tabellenzweiter sind, sondern auch das beste Rückrundenteam der Landesliga stellen. Am Sonntag um 15 Uhr ist der PSV, der acht Zähler hinter Rang zwei und dem punktgleichen Tabellendritten SV Sonsbeck liegt, in dem Stadtteil von Hattingen zu Gast.

Allerdings ist dieser dritte Rang derzeit ohne jegliche Bedeutung. Denn ein mögliches Relegationsspiel mit dem Tabellendritten der anderen Gruppe steht und fällt mit den Absteigern aus der Regionalliga. Und dort sieht es mittlerweile schlecht um den SV Straelen aus, dessen Klassenerhalt Voraussetzung für eine Relegation ist. „Im Moment gibt es diese Option nicht. Großartige Gedanken um diesen Platz habe ich mir auch nie gemacht“, sagt Assfelder. Fakt ist, dass der PSV als drittbestes Team der Rückrunde ohnehin eine gute Saison absolviert hat.

Die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel – insgesamt 140 Kilometer – werden gleich acht Akteure nicht antreten. Mohamed Baydoun, Johannes Bruns, Lennart Laader, Donavan Sadek sowie Nico und Timo Giese sind gemeinsam mit ihrem ehemaligen Teamkollegen Sebastian Kaiser zum Skilaufen in Ischgl. „Das ist natürlich ein wenig doof, dass so viele auf einmal weg sind“, so Assfelder. Hinzu kommen die Ausfälle von Jona Sobotta (Mittelhandbruch), Deniz Özel (Entzündung an der Wade) und Fatih Uysal (Mandelentzündung). Trotzdem glaubt der Coach, ein konkurrenzfähiges Team aufbieten zu können.

Bei der Planung für die kommende Saison hat sich der Kontakt zu einem externen Neuzugang als Nachfolger von Luis Blaswich (1. FC Bocholt) zerschlagen. „Aber wir haben auch in den eigenen Reihen noch reichlich Alternativen“, sagt Björn Assfelder.

(R.P.)
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