Landesligist PSV Wesel verliert bei DJK Arminia Klosterhardt mit 1:5.

Fußball : Kraftloser PSV verliert folgerichtig mit 1:5

Die Hochzeitsfeier von Akteur Christopher Abel zeigte bei der klaren Niederlage des Landesligisten bei der DJK Arminia Klosterhardt wie erwartet Wirkung.

Die Auswärtsfahrt zur DJK Arminia Klosterhard hätte sich der PSV Wesel sparen können. Für den Fußball-Landesligisten setzte es eine 1:5 (1:3)-Niederlage. Das deutliche Ergebnis und der dürftige Auftritt der Gäste sorgte bei Trainer Björn Assfelder aber dennoch nicht für großen Ärger. Denn es gab einen einfachen Grund für die Leistung: Das gesamte PSV-Team hatte, teilweise bis tief in die Nacht, die Hochzeit von Christopher Abel gefeiert. „Wir haben den Termin dem Spiel übergeordnet. Es ist völlig klar, dass dadurch nicht alle Spieler im Vollbesitz ihrer Kräfte waren“.

Der Übungsleiter hatte zwar vor dem Wochenende an die Vernunft seiner Schützlinge appelliert. „Aber ich habe keine Vorgaben gemacht. Ich bin auch niemandem böse“, sagte der Trainer. Seine Mannschaft präsentierte sich in der Anfangsphase wenig überraschend nicht voll auf der Höhe. Ex-PSV-Kicker Necati Güclü brachte den Gastgeber nach sechs Minuten in Front. Nach einem langen Pass hatte die PSV-Deckung nicht gut ausgesehen.

Die Weseler kamen nach zehn Minuten jedoch zurück ins Spiel. Viktor Klejonkin verwandelte einen Freistoß mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:1. Der Gastgeber hatte nach dem folgenden Anstoß aber sofort die Antwort parat und traf mit dem nächsten Angriff zur erneuten Führung (18.). Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Klosterhardt auf 3:1 und stellte die Weichen vorzeitig auf Sieg.

In der 78. Minute hatten die Gäste dann die große Chance, noch einmal den Anschluss herzustellen. Eray Tuncel verschoss jedoch einen an ihm selbst verursachten Elfmeter. „Wenn er den reinmacht, kann es noch einmal spannend werden. So hatten wir dann aber keine Chance mehr“, sagte der PSV-Trainer. Necati Güclü machte es im Gegenzug besser und traf vom Punkt zum 4:1 für die Klosterhardter (79.). PSV-Defensivakteur Sebastian Weinkath hatte zuvor einen gegnerischen Spieler von den Beinen geholt. Der Gastgeber sorgte in der 87. Minute schließlich für den Endstand. „Die Niederlage war letztlich verdient, weil Klosterhardt mehr für den Sieg getan hat“, sagte Björn Assfelder, der „die Niederlage schon abgehakt“ hat.

PSV Wesel: Olschewski; Bruns (83. Vos), Lübbe, Sanders, Weinkath, Meis, Dersch (46. T. Giese), N. Giese (83. Weber), Tuncel, Klejonkin, Eisenstein.

(fp)
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