Landesligist PSV Wesel empfängt Neuling Fichte Lintfort

Fußball : Assfelder gefällt Momentaufnahme

Der Trainer des Landesligisten PSV Wesel möchte den fünften Tabellenplatz, den sein Team derzeit belegt, im Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Fichte Lintfort gerne verteidigen.

Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen – das ist die Bilanz des Fußball-Landesligisten PSV Wesel, der zuletzt vor fünf Wochen beim Spitzenreiter FC Kray mit 0:4 das Nachsehen hatte. Auch wenn Trainer Björn Assfelder den Tabellenplatz fünf derzeit immer noch als „Momentaufnahme“ bewertet, die Position sagt ihm schon zu. „Wir fühlen uns ganz wohl da oben. Um dort zu bleiben, müssen wir aber unser Heimspiel gewinnen“, sagt der 35-Jährige. Gegner ist am morgigen Sonntag  um 15 Uhr der Neuling TuS Fichte Lintfort, der als Tabellenachter zwei Zähler weniger als der PSV aufweist.

Assfelder persönlich hat es mit dem PSV erstmals mit dem Team aus dem Kreis Moers zu tun. Zuletzt gehörten beide Mannschaften in der Saison 2009/10 der selben Klasse an. Damals stand Assfelder als Spieler allerdings noch im Kader des VfL Rhede. Natürlich weiß der Weseler Übungsleiter um die Stärken der Gäste. „Das ist ein Aufsteiger mit Qualität und sehr erfahrenen Spielern. Das wird nicht einfach“, sagt der Coach.

Zumal nicht unbedingt damit zur rechnen ist, dass Lintfort den offenen Schlagabtausch suchen wird. Eine Bilanz von 1:3-Toren aus den ersten drei Auswärtspartien spricht nicht gerade für eine bedingungslos Offensiv-Taktik des TuS Fichte Lintfort. „Mal sehen, was der Gegner uns so anbietet. Ich gehe aber auch eher davon aus, dass er etwas abwartender agiert“, so Björn Assfelder. Dass es nicht nur in dieser Begegnung auf die kämpferischen Tugenden ankommt, ist für den PSV-Trainer klar. „Über die Arbeitsschiene müssen wir die spielerischen Komponenten reinbringen. In der gesamten Liga gibt es mit dem FC Kray sowieso nur eine Mannschaft, die Begegnungen allein spielerisch entscheiden kann.“

Personell zahlt es sich immer mehr aus, dass der PSV auf einen sehr großen Kader von 27 Spielern gesetzt hat. „Das haben wir gut geplant“, sagt Assfelder. Allerdings wäre es ihm natürlich auch lieber, wenn er gegen Lintfort nicht direkt auf eine komplette Elf verzichten müsste.

Donavan Sadek (Kreuzbandriss), Mohamed Baydoun (Rekonvaleszent), Alpay Erdem (Bänderblessur), Noah Lübbe (Oberschenkelzerrung), Deniz Özel (Mittelfußbeschwerden), Fatih Uysal (Mittelfußprellung), Christopher Abel (Oberschenkelzerrung), Stephan Sanders (privat verhindert), Dennis Sengbusch (Urlaub) und Eray Tuncel (gesperrt) fehlen ebenso wie Sebastian Weinkath. Der 27-Jährige zog sich beim Test in Bocholt eine Daumenverletzung zu und muss operiert werden.

Mehr von RP ONLINE