Landesligist PSV Wesel empfängt Arminia Klosterhardt.

Fußball : Assfelder hat ein „gutes Gefühl“

Die Erfolgsserie des Landesligisten PSV Wesel endete am vergangenen Wochenende mit einer glimpflichen 1:6-Niederlage. Gegen den Tabellendrittletzten Arminia Klosterhardt soll möglichst eine neue, positive Serie beginnen.

Auf einer Erfolgswelle zu schwimmen, dies gehört zu den eher leichteren Übungen. Wesentlich schwieriger gestaltet sich da schon das erste Spiel, wenn so eine Siegesserie erst einmal gerissen ist. In dieser Situation steckt Fußball-Landesligist PSV Wesel jetzt nach der 1:6-Niederlage am vergangenen Sonntag beim SV Genc Osman Duisburg.

Die neun Partien in Folge ohne Niederlage mit 23 Punkten sind nun nur noch eine schöne Episode. „Wenn so eine Serie vorbei ist, dann zeigt sich, was in einer Mannschaft steckt“, sagt PSV-Trainer Björn Assfelder. Und da besitzt er für den morgigen Sonntag ein „gutes Gefühl“. Am Molkereiweg geht es um 14.30 Uhr gegen den Tabellendrittletzten DJK Arminia Klosterhardt.

Das 1:6 war bei den Trainingseinheiten unter der Woche kein großes Thema mehr. „Das haben wir relativ schnell abgehakt. Es war ein kollektiver Aussetzer“, sagt Assfelder. Dass die Serie irgendwann reißen würde, dies war dem 35-Jährigen natürlich auch klar. Deshalb ärgert er sich auch im Nachhinein nicht so sehr darüber. Auch wäre ein 1:4 für ihn ganz okay gewesen. Nicht jedoch das halbe Dutzend.

„Das 1:6 ist schon heftig. In der Form darf das nicht passieren. Auch bei einer Niederlage muss man eine Partie noch ordentlich herunterspielen“, fordert der Weseler Coach. Er hofft auch auf einen Lerneffekt aus den 90 Minuten des vergangenen Sonntags. Nun soll der Tabellenfünfte nach dem Willen des Trainers wieder an die Leistungen vor der Partie bei Genc Osman Duisburg anknüpfen. „Und am besten eine neue, positive Serie starten“, so Björn Assfelder.

Dabei spielt es für den Übungsleiter überhaupt keine Rolle, ob der erste Kontrahent nach dem Ende der Serie im Abstiegskampf steckt, im Mittelfeld oder in der oberen Tabellenregion beheimatet ist. Klosterhardt als Drittletzter hat aus den vergangenen vier Spielen zwar nur einen Zähler geholt, den aber ausgerechnet beim 4:4 bei Genc Osman Duisburg.

Personell sieht es für die Weseler im Vergleich zur Vorwoche wesentlich entspannter aus. Nico Giese hat die Sperre aufgrund seiner fünften Gelben Karte abgesessen, Stephan Sanders seine Bänder- und Christopher Abel seine Oberschenkelprobleme überwunden. Linus Dersch und Dennis Sengbusch sind nach ihren Erkältungen auch wieder fit.

Die Rote Karte von Timo Giese in Duisburg hat zwei Spiele Sperre zur Folge, Sebastian Eisenstein fehlt aus privaten Gründen. Fünf Akteure fallen zudem aus Verletzungsgründen aus: Mohamed Baydoun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Sebastian Weinkath (Daumen-OP), Donavan Sadek (Kreuzbandriss), Deniz Özel und Fatih Uysal (beide Mittelfußblessur).

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