Kreisturnier beim RV Obrighoven ist ein voller Erfolg.

Reiten : RVO-Reiter überzeugen beim Kreisturnier

Auf eigener Anlage gewinnt die Mannschaft des Gastgebers die Klasse A* und belegt in der Klasse E den zweiten Platz. Eine perfekte Organisation und eine kleine Streckenänderung machen die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

Die Reiter und ihre Pferde kamen beim Kreisturnier, das der RV St. Hubertus Obrighoven am Wochenende ausrichtete, gehörig ins Schwitzen. Vor allem am Sonntag, dem zweiten Turniertag, schien die Sonne ohne Unterbrechung auf die Wettkampfplätze. Um der Hitze standzuhalten, galt für Sportler wie für die Tiere: viel trinken. „Für den Menschen sind die zehn Minuten Anstrengung keine große Herausforderung. Auch die Pferde können das ohne Probleme verkraften. Man muss sie allerdings gut versorgen“, sagte Golo Schott, Geschäftsführer des Ausrichters aus Obrighoven.

Für ausreichend Wasserstellen war auf dem weitläufigen Gelände natürlich gesorgt. Eine Erfrischung zwischendurch war für Reiter und Vierbeiner auch nötig. Denn das Wochenend-Programm hatte es in sich. Die Vielseitigkeitsprüfung besteht traditionell aus drei Disziplinen: dem Springen, der Dressur und dem Geländeritt. Wer in der Gesamtwertung der drei Prüfungen am Ende vorne liegt, gewinnt die Kreismeisterschaft. In der Vielseitigkeits-Klasse A* setzte sich Ann-Kathrin Kleinherbers vom RFV Dinslaken-Hiesfeld durch. Lokalmatadorin Clara-Sophie Abeck musste sich trotz eines ersten Rangs im Gelände in der Gesamtwertung mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Ihre Vereinskollegin Anke Abel wurde Dritte.

In der Klasse E triumphierte Yasmina Kuhl (RSV Witzhelden) vor Lilli Eickschen (RV Seydlitz Kamp). Kiara Szymkowiak vom RVO schaffte es auf Rang drei. Der RVO war nicht nur in den Einzelwertungen weit vorne zu finden, sondern überzeugte auch in der Mannschaftswertung. So stellte das Obrighovener Trio um Clara-Sophie Abeck, Anke Abel und Nadja Schulte In der Klasse A* das stärkste Team und verwies den RV Seydlitz Kamp und ein weiteres RVO-Team auf die Plätze.In der Klasse E lief es  genau anders herum. Hier siegte die Mannschaft vom RV Seydlitz Kamp vor der Obrighovener Equipe.

Der RVO, der das Kreisturnier zuletzt vor zwei Jahren ausgerichtet hatte, wartete am Wochenende mit einer Neuerung auf und veränderte die Streckenführung beim Geländeritt. Während die Reiter ihre Runden bisher immer etwas einsam im Obrighovener Busch gedreht hatten, verlief der Parcours in diesem Jahr bis auf das große Wettkampfgelände vor der Halle. Die letzten Hindernisse überquerten die Reiter also vor großer Kulisse. Die zahlreichen Zuschauer, die gewöhnlich am Hauptplatz versammelt sind, konnten so die letzten Meter des Geländeritts mitverfolgen.

„Von der Geländeprüfung hat man als Zuschauer nie viel mitbekommen. Durch die etwas neue Streckenführung haben wir das jetzt geändert“, so Golo Schott. Die Idee hierzu hatte Vorstandsmitglied Hans-Peter Abeck. Die kleine Neuerung zeigte Wirkung und kam bei den Besuchern wie erwartet gut an. Die Geländeprüfungen bildeten traditionell den Abschluss der beiden Kreisturniertage. „Das ist schon das Highlight“, sagte Schott.

Die Mühen seines Organisationsteams hatten sich einmal mehr gelohnt. „Unsere Anlage eignet sich schon sehr gut für das Kreisturnier. Aber da steckte viel Arbeit hinter“, so der Geschäftsführer. Dass der Rasen perfekt getrimmt und die Hindernisse an Ort und Stelle standen, war vor allem, aber nicht nur der Verdienst von Platzwart Simon Heikapell. „Alle Vereinsmitglieder haben mit angepackt“, sagte Schott.

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